Schattenjäger Vol'jin in der Analyse
Schattenjäger Vol'jin in der Analyse © Blizzard / SPORT1
Lesedauer: 2 Minuten

Die neuste Hearthstone-Expansion erscheint in knapp zwei Wochen. Genug Zeit, um die bisher erschienenen legendären Karten schon einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Am 30. März ist es so weit. Die neuste Hearthstone-Erweiterung "Geschmiedet im Brachland" wird online gehen. Wie immer bringt sie frische Mechaniken, Schlüsselwörter und natürlich 135 aufregende neue Karten mit sich. 25 davon sind - Stand 17.03. - schon veröffentlicht worden. Fast ein Drittel davon sind wiederum Karten der Seltenheitsstufe "Legendär". Zeit sich diese einmal genauer anzusehen.

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Zwischen Junk und OP

Die erste neu erschienene Legendary ist ein Remake des mit der Goblin-gegen-Gnome-Expansion damaligen legendären Priester-Karte Vol'jin. Viel gemeinsam haben die nun aktuelle Schattenjäger-Version und ihr Vorgänger aber nicht. Einzig die Manakosten (5) sind gleich geblieben. Ansonsten ist der neue Vol'jin eine neutrale Karte mit 3|6er-Stats. Was für 5 Mana in Ordnung ist.

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Sein Kampfschrei-Effekt ist ein klassischer Legendary-Effekt, der zwar gut sein könnte, aber das wirklich auch nur in ganz spezifischen Situationen. Wird der Schattenjäger-Vol'jin beschworen, wählt sein Spieler einen beliebigen Diener und tauscht diesen gegen einen Diener auf der Hand seines Besitzers aus. Damit müsste der Effekt sowohl auf ein verbündetes als auch gegnerisches Minion anwendbar sein.

Unklar ist aber, inwiefern man tatsächlich wählen darf, gegen welchen Diener der vorher ausgewählte Diener getauscht wird. Höchstwahrscheinlich wird aber der Zufall darüber entscheiden, welches Minion am Ende auf dem Schlachtfeld landen wird. Das kann gewissermaßen abhängig vom Glück des Spielers extrem gut, extrem schlecht oder aber einfach ohne großen Vorteil für beide Seiten ablaufen und wäre damit zu sehr vom Zufall abhängig um wirklich kompetitiv spielbar zu sein.

Schattenjäger Vol'jin in der Analyse
Schattenjäger Vol'jin in der Analyse © Blizzard

Könnte man stattdessen tatsächlich gezielt bestimmen, welcher Diener beim Tausch aus der Hand beschworen wird, sähe die Sache in wenig anders aus. Man könnte immense Swingturns kreieren indem man einen beliebigen Diener auf dem Schlachtfeld gegen 8,9,10 Mana teure Minions tauscht, die zum Zeitpunkt, zu dem der Schattenjäger Vol'jin spielbar wäre - nämlich Turn 5 - eigentlich noch gar nicht verfügbar wären. Und dabei gleichzeitig den Effekt des Minions, das auf die Hand zurückbeordert wurde, nochmal nutzen. Beispielsweise Zephrys, den Großen...

Abhängig davon kann es für den neuen Schattenjäger Vol'jin in die Junk- oder Overpowered-Richtung gehen.

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