FIFA Ultimate Team: Mitarbeiter verkauften Karten unter der Hand - EA reagiert
FIFA Ultimate Team: Mitarbeiter verkauften Karten unter der Hand - EA reagiert © EA Sports
Lesedauer: 2 Minuten

Es könnte sich als größter Skandal seit der Einführung von FIFA Ultimate Team entpuppen: Mitarbeiter sollen seltene Karten unter der Hand verkauft haben - EA ermittelt.

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Von Fatih Öztürk

Update:

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EA hat derweil angekündigt, die Vergabe einzelne Inhalte für die Dauer der Untersuchung zu stoppen. Dazu zählen folgende Szenarien:

  • Pro-Karten für realer Spieler
  • Wiederherstellung verlorener Inhalte
  • Items, die für Tests freigeschaltet werden

 "Wenn unsere Untersuchung abgeschlossen ist, werden wir Maßnahmen gegen jeden Mitarbeiter ergreifen, der in diese Aktivitäten verwickelt war. Alle Gegenstände, die durch diese illegalen Aktivitäten gewährt wurden, werden aus dem FUT-Ökosystem entfernt und EA wird jeden Spieler, von dem bekannt ist, dass er auf diese Weise Inhalte erworben hat, dauerhaft sperren."

Ursprüngliche Meldung:

Electronic Arts hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem seltene FIFA Ultimate Team (FUT) Karten auf
dem Schwarzmarkt aufgetaucht sind und zu Wucherpreisen unter der Hand verkauft worden sein
sollen. Brisantes Detail: Bei den Verkäufern soll es sich um Mitarbeiter von EA selbst handeln. Der
Publisher bezog bei Twitter Stellung dazu und teilte mit, dass man das keinesfalls
dulden werde, sollten sich die Leaks als wahr erweisen.

"Wir sind uns der Vorwürfe bewusst, die momentan in unserer Community bezüglich FIFA 21
Ultimate Team Items kursieren. Eine gründliche Untersuchung ist eingeleitet und falls wir
unangemessenes Verhalten entdecken, werden wir zügig dagegen vorgehen."

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FUT-Karten werden am Schwarzmarkt gehandelt

Schon seit Jahren finden sich zahlreiche dubiose Angebote im Netz, auf denen illegal mit FIFA-Coins
gehandelt wird, doch dieser Skandal könnte den Publisher schwerer treffen. Schließlich ist FIFA’s
Ultimate Team Modus heute nicht mehr bloßes Addon, sondern hat sich zum Kernelement der
Fußballsimulation entwickelt, auch für den eSport. Außerdem sorgt Ultimate Team bei EA für enorme
Umsätze. Keine Frage also, dass man den Gerüchten rasch nachgeht, die auf Twitter via
Screenshots verbreitet werden.

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Zahlreiche Posts wollen auf der Plattform belegen, dass EA-Mitarbeiter im Geheimen Prime-Icon-Moments-Karten an zahlungskräftige Kunden abgeben. Einige der Karten sollen um bis zu 2.500 US-Dollar
gehandelt worden sein.

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Wer genau hinter den Verkäufen steckt, ist für die Öffentlichkeit nicht nachvollziehbar, in einigen
Chatverläufen ist von "Freunden bei EA" die Rede, welche "jede beliebige Karte auf deinen Account"
laden können. Darauf, dass die Vorwürfe stimmen dürften, deutet ein Video hin, welches zahlreiche
Erstbesitzer Icons im selben Team zeigt.

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