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Nach ihrem Debüt in der VBL Club Championship erlebt eSportlerin Lena Güldenpfennig von RB Leipzig eine große Welle der Unterstützung.

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eSportlerin Lena Güldenpfennig von RB Leipzig hat nach ihrem Debüt in der VBL Club Championship eine große Welle der Unterstützung erlebt. "Ich habe sehr viele positive Nachrichten mit vielen Glückwünschen bekommen, mein Handy ist fast explodiert", sagte die 19-Jährige. 

Güldenpfennig, die für die Leipziger auch auf dem realen Rasen im Einsatz ist, hatte zuletzt als erste Frau Spiele in der höchsten deutschen FIFA-Liga absolviert. Mit ihrem Engagement auf der Konsole will sie ein Vorbild für junge Frauen sein. "Einige Frauen im eSports zeigen, dass man sich nicht verstecken muss und gehen selbstbewusst voran. Ich möchte eine davon sein und andere Frauen inspirieren", sagte sie dem SID.

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Allerdings hatte auch Güldenpfennig in der Vergangenheit immer wieder mit Sexismus zu kämpfen. "Es gibt schon die ein oder andere blöde Nachricht", sagte sie: "Die lasse ich aber nicht an mich heran, denn genau das wollen die Leute dahinter ja bezwecken. Es überwiegen bei weitem die positiven Nachrichten und diese nehme ich als Ansporn und Bestätigung, weiterzumachen, um gewissermaßen Pionierarbeit zu betreiben."

In ihren ersten Spielen gegen die TSG Hoffenheim und dem 1. FC Nürnberg in der Fußball-Simulation FIFA 21 wurde Güldenpfennig im Doppel eingesetzt und erzielte Anfang März zwei Tore. RB Leipzig startet beim Finale der VBL Club Championship am Wochenende als Topfavorit in das abschließende Turnier, am Sonntag (ab 11.30 Uhr/ProSieben Maxx) stehen das Halbfinale sowie Finale auf dem Programm.