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Fortuna Düsseldorfs Kaan Ayhan gewinnt die SPORT1 Super League in FIFA 20. Freiburgs Vincenzo Grifo unterlag im Finale nur knapp.

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Fortuna Düsseldorfs Kaan Ayhan hat die SPORT1 Super League für sich entschieden.

Das Finale musste nach einem 1:1-Unentschieden nach 90 Minuten Spielzeit am "grünen Tisch" entschieden werden. Kaan Ayhan und Vincenzo Grifo einigten sich darauf, dass der Spieler, der das erste Tor geschossen hatte zum Sieger der  SPORT1 Super League gekürt wird.

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Teamkollege Kenan Karaman schoss die Fortuna in der 10. Minute des Endspiels in Führung. In der 53. Minute vergab der Torschütze dann einen Elfer. Dies rächte sich prompt. Nur 20 Minuten später gelang Nils Petersen (73.) der Ausgleich. 

"Ich hätte es gerne souveräner zu Ende gespielt, aber der Spaß stand im Vordergrund. Für mich war es eine Überraschung, da ich nicht ganz so gut drauf war", erklärte Ayhan nach seinem Sieg bei SPORT1.

Der Spieler des Spiels steht für ihn ganz klar fest: "Ich würde Kenan (Karaman; Anm. d. Red) als Spieler der Spiels wählen. Der ist bei FIFA noch gefährlicher als in der Realität." 

Mit dieser kleinen nett gemeinten Spitze in Richtung seines Teamkameraden rückte Ayhan erneut den Spaß in den Vordergrund. Alle beteiligten Spieler fühlten sich gut aufgehoben und hatten viel Freude an der SPORT1 Super League.

Ayhan auf der Erfolgsspur

Zuvor hatte sich der Fortuna-Profi im Halbfinale gegen SPORT1-Moderator Gordon Lesser durchgesetzt. 

Auch hier gelang ihm ein Auftakt nach Maß durch ein frühes Tor in der 5. Minute durch Nana Ampomah. Doch dann übte Lesser mit der TSG 1899 Hoffenheim Druck aus. In der 67. Minute egalisierte Munas Dabbur für die TSG, nachdem dieser den Spielzug selbst eingeleitet hatte. 

Dies konnte Ayhan nicht auf sich sitzen lassen und schickte Karaman (78.) in den Strafraum, wo dieser eiskalt verwertete.

SC-Profi im Finale 

Im zweiten Halbfinale konnte auch Patrick Helmes (Bayer Leverkusen) Vincenzo Grifo vom SC Freiburg nicht stoppen. Der Freiburger gewann mit seinem Team mit 2:1 gegen die Werkself. Zunächst brachte Helmes seine Mannschaft durch einen Treffer von Karim Bellarabi (27.) in Führung. 

Janik Haberer (43.) und Nils Petersen (81.) drehten für die Breisgauer aber die Partie und sicherten den Einzug ins Finale für Grifo. 

Ayhan ringt Helmes nieder

Schon im letzten Gruppenspiel war Ayhan auf Siegkurs und besiegte mit dem FIFA-Team seines Arbeitgebers Helmes Leverkusener mit 2:0. Damit sicherte sich der Fortune den Sieg in Gruppe B. 

Trotz seines Erfolges über Helmes war der 25-Jährige nicht mit seiner Leistung zufrieden. "Ganz so zufrieden bin ich nicht mit mir. Klar habe ich 2:0 gewonnen, aber da ist noch Steigerungspotenzial", sagt er im Anschluss an das Spiel zu SPORT1.

Den ersten Treffer für die Fortunen erzielte Kenan Karaman (23.), der mit Ayhan in der türkischen Nationalmannschaft spielt. "Ich werde mich gleich bei ihm bedanken", sagte Ayhan nach der Partie. Den Sieg brachte Düsseldorf durch den 2:0 Siegestreffer von Nana Ampomah (48.) nach Hause.

In der ersten Halbzeit hatte Ayhan Probleme im Spielaufbau. Nach der Partie erklärte er, dass dies keinesfalls an der Internet-Verbindung lag: "Ich habe heute nur ganz kurz die Playsi angeschmissen und habe nicht so viel geübt wie gestern. Vielleicht war es Nervosität, aber ich bin gespannt wie es nachher weiter geht."

Grifo macht es gegen Owomoyela deutlich 

Im letzten Spiel der Gruppe A zerlegte Grifo Ex-BVB-Profi Patrick Owomoyela mit 5:0. 

Owomoyela fehlte es mit den Schwarz-Gelben an offensiven Ideen. Dadurch hatte der glänzend aufgelegte Grifo leichtes Spiel. 

Nationalspieler Luka Waldschmidt traf für Freiburg gleich drei Mal (27., 80., 82.) auch Abrashi (61.) und Petersen (71.) konnten jubeln. "Es waren zu viele individuelle Fehler", gab Owomoyela nach dem Spiel im Gespräch mit SPORT1 zu. "Ein Fußballprofi scheint auch am Controller besser zu sein", scherzte er. 

Grifo stand somit als Gruppensieger der Gruppe A im Halbfinale und musste dort gegen Leverkusens Patrick Helmes ran.

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