Wegen Beleidigungen und Drohungen - EA bannt Kurt0411 aus allen Spielen
Wegen Beleidigungen und Drohungen - EA bannt Kurt0411 aus allen Spielen © Kurt0411
Lesedauer: 3 Minuten

Publisher Electronic Arts hat den FIFA-Profi Kurt0411 aus allen Spielen gebannt. Grund sollen auch Drohungen gegenüber EA-Mitarbeitern gewesen sein.

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Einer der wohl bekanntesten FIFA-Profis, der auch durch seine Äußerungen gegenüber EA berühmt geworden ist. Kurt "Kurt0411" Fenech beschwert sich durchgehend, lautstark und mitunter auch unter der Gürtellinie über die Firmenpolitik von EA Sports, insbesondere was FIFA betrifft. Seine Kritik an der Spielereihe FIFA erhält dabei allerdings auch reichlich Zustimmung aus der Community.

EA statuiert erneutes Exempel

Nun reagiert der Publisher ein weiteres Mal, nachdem "Kurt0411" bereits im November letzten Jahres von allen offiziellen eSports-Veranstaltungen, die bezüglich FIFA von EA ausgerichtet werden, ausgeschlossen wurde. Damals hatte er vor der Kamera auf das Logo von EA Sports gespuckt.

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Laut einem Statement auf Twitter soll der gebürtige Malteser im Nachgang zu seinem ersten Bann weiterhin "beleidigende und drohende Nachrichten und Videos über EA Mitarbeiter sowie kompetitive Spieler auf Social Media geposted" haben. Aufgrund der darin enthaltenen "sehr persönlichen Angriffe" sieht EA einen Bruch ihrer Richtlinien.

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Daraus resultiert der vollständige Bann aus allen EA-Games und Services.

"Wir errichten Spiele und Communities für Spieler, damit sie Spaß haben. Eine sichere und genießbare Erfahrung ohne Angst vor Angriffen oder Beleidigung zu schaffen ist ein essentieller Teil dessen.", so EA in dem Statement, an dessen Ende noch der Link zum EA-Help-Center zu finden ist. Auf einem Bild zum abtippen. 

Die Gründe(?)

Kurt selbst äußerte sein Unverständnis und forderte Beweise ein.

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Unter dem Strich sieht er keine Aussagen, die das Vorgehen von EA rechtfertigen und wittert eine Verschwörung gegen ihn. Man wolle ihn loswerden, weil er inzwischen der zweitgrößte FIFA-Streamer sei und wohl zuviel Einfluss ausüben könne.

"Wenn alles gesagt und getan ist, werden wir sie besiegen, vertraut mir. Sie haben Geld, aber wir sind in der Überzahl."

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Andere User und Profis meldeten sich zu Wort und schlugen sich vermehrt auf Kurts Seite. Und welche seiner Aussagen sollen nun für die Sperre verantwortlich sein?

Die Befürchtung, EA würde kritische Spieler komplett aus dem Spiel verbannen, äußerte er bereits Ende Januar.

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Das aktuellste Beispiel, das auch andere Nutzer anführen ist das folgende:

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Zudem hat er vor zwei Wochen in einem Video die Arbeit der Community Manager kritisiert. Darin soll er EA-Mitarbeiter Corey Shawn "eine Verschwendung von Samen" genannt haben. Das Video ist inzwischen gelöscht. Nahezu zeitgleich erschien auf dem Kanal von "KingAmenyah" ein Disstrack gegen EA mit dem Titel "Little Rats", an dem Kurt mitgewirkt hat. 

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In der Masse lieferte Kurt durchaus Gründe dafür, dass EA tätig wird. Seine Kritik erscheint in vielen Punkten fundiert und erfährt breite Zustimmung, die Art und Weise ist allerdings höchst fragwürdig. Beispielsweise bei League of Legends werden Spieler ebenso für toxisches Verhalten nach einigen zeitlich begrenzten Bans mitunter auch permanent ausgesperrt. Dort liegt der Fokus auf dem Umgang der Spieler untereinander. 

Von Seiten des Publishers gab es noch keine weiteren Aussagen oder Antworten gegenüber Kurt, was im Detail zu diesem Schritt geführt hat. SPORT1 hält euch bei neuen Entwicklungen auf dem Laufenden.