Egal ob mit Messi, Ronaldo oder einem anderen Schützen: Für Freistöße muss man in FIFA 18 erst ein Gefühl entwickeln © EA SPORTS

Ruhe bewahren, den richtigen Spieler schießen lassen - und alles mit der richtigen Dosierung: So bekommt man die perfekten Standards hin.

Maximilian Eichgrün

Jeder FIFA-Spieler kennt es: Man bekommt in einer Partie jede Menge Ecken und Freistöße und ärgert sich am Ende, weil man zu wenig daraus gemacht hat. Wie schießt man die Standards am besten?

Freistöße: Kreative Varianten können Erfolg bringen

Bei Freistößen aus aussichtsreicher Position empfiehlt sich meist eine direkte Ausführung. Dabei muss der Spieler sich bis zu einem gewissen Grad auf sein Gefühl verlassen und sich an den Schützen gewöhnen. Jeder Spieler schießt ein bisschen anders und je nachdem, wer der Freistoßschütze ist, muss auch die Dosierung gewählt und gezielt werden.

Die wichtigsten Werte dabei sind Schusskraft, Freistoß-Präzision und Effet. Hertha-Profi STYLO erklärt in seinem Video zum Beispiel drei direkte Freistoß-Varianten.

Wer den Freistoß direkt nicht gut hinbekommt, kann sich mit den Tasten L2 und R1 (PlayStation) oder LT und RB (Xbox) einen oder zwei weitere Spieler dazuholen und eine Freistoßvariante probieren. Zum Beispiel könnte ein Spieler den Ball für seinen Teamkollegen ein kurzes Stück nach vorne passen oder den Ball auf die andere Seite des Strafraums spielen, wo mit etwas Glück schon ein anderer Angreifer wartet.

Ansonsten gibt es natürlich die Möglichkeit, aus guter Position eine Flanke zu schlagen.

Eckbälle: Das Timing ist entscheidend

Bei Ecken ist die richtige Dosierung nicht ganz so kompliziert wie bei Freistößen. Den Empfänger der Flanke kann der Spieler selbst auswählen und wenn er dann die Flanke scharf hereinbringt, liegt es am virtuellen Fußballprofi im Strafraum, daraus ein Tor zu machen. Beim Kopfball ist das Timing entscheidend. Auch hier ist Effet relativ wichtig.

Es kann sich auch lohnen, einen Spieler zur Eckfahne zu holen und diesen anzuspielen. Das geht mit L2 oder LT. Am besten drückt man die Taste, während die Wiederholung oder Zwischensequenz vor der Ecke noch läuft, denn dann steht der eigene Spieler sofort an der Eckfahne, was den Gegner überraschen dürfte. Von der Eckfahne aus können sich versierte Spieler in den Sechzehner kombinieren und so Torgefahr erzeugen.

Natürlich kann auch versucht werden, die Ecke direkt zu verwandeln. Unmöglich ist das im Spiel nicht, allerdings ziemlich kompliziert. Bei knappem Spielstand kurz vor Schluss ist diese Variante also keineswegs zu empfehlen.

Elfmeter: Wirklich nur Glück?

Natürlich sind Elfmeter zum Teil Glückssache, denn es kommt darauf an, ob der Spieler, der den Torhüter steuert, die Ecke vorausahnt, die der Schütze anvisiert. Schafft er das, hält der Schlussmann den Ball in den meisten Fällen. Doch mit genug Präzision ist der Keeper chancenlos.

Insgesamt gibt es in FIFA 18 sehr viele Möglichkeiten, den Elfmeter zu variieren. Umso schwieriger wird es für den Torhüter, am Ende die Kugel von der Linie zu kratzen. Als Schütze kann man nämlich die Position auswählen, von der aus der Schütze anläuft, man kann Schussstärke und Ziel verändern, selbst die Anlaufgeschwindigkeit bestimmen und den Anlauf verzögern. Am besten sind natürlich hart geschossene Strafstöße, die in den Winkel einschlagen.

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