Rapper Kollegah (Mitte) mit seinen beiden Neuverpflichtungen
Rapper Kollegah (Mitte) mit seinen beiden Neuverpflichtungen © kollegah/instagram

Der Hype um den eSports nimmt nicht ab. Mit Kollegah und Farid Bang haben sich nun zwei Rapper ein eigenes FIFA-Team zusammengestellt. Mit dabei auch ein YouTuber.

Unter dem Namen "JBG Gaming" hat das Rapper-Duo Felix "Kollegah" Blume und Farid "Farid Bang" Hamed El Abdellaoui zwei FIFA-Spieler verpflichtet. Die neue Organisation wurde auf der Gamescom in Köln vorgestellt.

Die beiden umstrittenen Hip-Hop-Musiker sind mit ihren drei Alben der Reihe "Jung, brutal, gutaussehend" bekannt geworden und auch der neue Teamname ist mit dem Kürzel daran angelehnt. Die beiden eSportler des frischen Teams sind Anel "Flaggo" Tahirovic und Erne Embeli.

eSports und YouTube

Flaggo machte bereits mit mehreren guten Leistungen auf sich aufmerksam. Er qualifizierte sich in FIFA 18 für den ersten FUT Cup in Barcelona und mischte auch beim Qualifier für die Endrunde der Virtuellen Bundesliga mit. Sein Teamkollege Embeli ist hingegen weniger für seine sportlichen Erfolge bekannt.

In der FIFA-Szene ist sein YouTube-Kanal FeelFIFA, den er zusammen mit seinem Kollegen Stefan Kierspel betreibt, sehr beliebt. Zu den Inhalten der 900.000-Abonnenten-Kanals gehören neben FIFA-Videos auch Vlogs von großen Events. Bisher war das Gesicht des Kanals bei der eSports-Organisation Team expert unter Vertrag.

Rapper folgen auch Özil und Co.

Mit dem eSports-Einstieg folgen Kollegah und Farid Bang auf prominenten Namen wie Mesut Özil oder Christian Fuchs, die beide ihr eigenes Team auf die Beine gestellt haben. Auch im Musikbusiness sind sie mit ihrem Engangement nicht alleine, auch wenn große Künstler bisher andere Spieletitel als FIFA im Visier hatten. DJ Steve Aoki ist Anteilseigener der Organisation Rogue, bei der auch der aktuelle FIFA-Weltmeister Mossad "MSDossary" Aldossary spielt.

Zuletzt machten die beiden Rapper im Rahmen der Echo-Verleihung Schlagzeilen. Dort wurde ihnen Antisemitismus in ihren Songtexten vorgeworfen. Der Preis wird inzwischen nicht mehr verliehen.

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