Jonas Stratmann (TSV Oftersheim) und Jürgen Machmeier (SVS-Präsident)
Jonas Stratmann (TSV Oftersheim) und Jürgen Machmeier (SVS-Präsident) © SV Sandhausen

Der nächste Zweitligist wagt den Einstieg in den digitalen Sport. Der SV Sandhausen geht eine Kooperation mit der eSports-Sparte vom TSV Oftersheim ein.

Der VfL Bochum hat es vorgemacht: eSports in der zweiten Bundesliga kann sehr gut klappen. Zwei der VfL-Gamer waren bei der FIFA-WM vorne mit dabei.

Nun will auch der SV Sandhausen im FIFA-eSports angreifen und steigt über eine Kooperation mit dem TSV Oftersheim und dem Elektronikhändler Conrad Mannheim ein. Der TSV ist Gründungsmitglied des eSport-Bund Deutschland (ESBD).

Talente aus der Region

Die ersten drei FIFA-Namen sind Nicholas "Fetze" Jöst, Franky "DonCarlone" Lampertsdörfer und Mustafa "gsmusty44" Kürün, welche auch alle aus der Region des SVS kommen. 

Konkret soll das Engagement mit der Veröffentlichung von FIFA 19 am 28. September sein. Dann startet auch die neue eSports-Saison in der Fußballsimulation. Die vergangene WM hat der Saudi-Arabier Mossad "MSDossary" Aldossary in London gewonnen. Auch acht Deutsche mischten dort mit.

In der Bundesliga angekommen

Mit RB Leipzig, VfL Wolfsburg, Schalke 04, Bayer Leverkusen, Werder Bremen, VfB Stuttgart, Hertha BSC und dem 1. FC Nürnberg sind auch schon mehrere Erstligisten im professionellen Zocken unterwegs. Auch Klubs wie der 1. FC Köln oder Hannover 96 sind temporäre eSports-Engagements eingegangen und dem Thema nicht abgeneigt.

-----

Wo die Bundesliga die Premier League abhängt

FIFA 19: Das wünschen sich die Fans