© EA
Lesedauer: 4 Minuten

FIFA Ultimate Team ist in aller Munde. SPORT1 zeigt, wie man schnell zu einem guten Team kommt und worauf man achten muss.

Anzeige

Von Danny Singer

Ronaldo, Neymar und Co. sind Spieler, die in FIFA Ultimate Team kaum zu bezahlen sind. Doch es geht auch ohne die Weltstars. Auf dem Weg zum perfekten Team muss aber einiges beachtet werden.

Anzeige

Eine gute Teamchemie ist das A und O

Jeder Spieler hat, sobald er in der Aufstellung platziert wird, einen bestimmten Chemiewert. Dieser reicht von 0 - 10. Ziel ist es, eine Gesamt-Teamchemie von 100 zu erreichen. Dabei werden die Spielerchemie-Werte addiert.

Diese werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Der wichtigste Punkt ist wohl die Positionszuweisung. Das bedeutet, dass ein Verteidiger nicht im Sturm stehen sollte und ein Stürmer nicht in der Verteidigung.

Wenn ein Spieler auf einer komplett falschen Position platziert wird, kann er nur eine Chemie von weniger als 5 erreichen.

Um den Chemiewert eines Spielers in die Höhe zu treiben, gibt es verschiedene Punkte, die beachtet werden müssen. Die Akteure, die dem Spieler am nächsten sind, sollten entweder aus demselben Club bzw. aus derselben Liga kommen oder die gleiche Nationalität haben.

So kann man zum Beispiel einen deutschen Sturm mit einer Abwehr aus der Premier League kombinieren, wenn im Mittelfeld Spieler wie Emre Can oder Ilkay Gündogan zu finden sind. 

Geschwindigkeit als Vorteilsbringer über die Außen

Jeder Spieler hat unterschiedliche Werte. Einer davon ist die Geschwindigkeit, die angibt, wie schnell sich ein Spieler bewegen kann. Besonders für die Spieler auf den Außenbahnen ist ein hoher Geschwindigkeitswert essenziell. So bekommt der Spieler die Möglichkeit, die Verteidigung bis zur Grundlinie zu überrennen und sich für Flanken oder Pässe in die Mitte in Position zu bringen.

Hierfür gibt es einige Spieler, die für wenig Münzen zu haben sind. Ein Beispiel ist Leroy Sané. Der deutsche Flügelspieler hat einen Tempo-Wert von 91 und kostet lediglich 1000 Münzen - eine Investition, die sich definitiv lohnt.

Doch nicht nur die Offensive sollte gehörig Speed mitbringen. Um den schnellen Flügelstürmern Paroli zu bieten, ist es auch von Vorteil, Außenverteidiger zu wählen, die in Sachen Geschwindigkeit mithalten können.

Ein guter Kandidat ist hier Patrick Van Aanholt mit einer Geschwindigkeit von 88.

Rempeln und Ringen - Die Physis macht den Unterschied

Die Verteidigung hängt nicht nur von der Geschwindigkeit ab, auch die Physis ist wichtig. Die Physis beschreibt die körperliche Stärke eines Spielers und kann sowohl in der Offensive als auch in der Defensive der Schlüssel zum Erfolg sein.

Oftmals sind in FIFA 17 Zweikämpfe kaum zu umgehen. Daher ist es ratsam, sich physisch starke Spieler ins Team zu holen. Eine Alternative wäre der Stürmer Romelu Lukaku. Der Spieler des FC Everton steht bei vielen Spielern hoch im Kurs. 

Mit seiner physischen Stärke lässt der Belgier einige Verteidiger alt aussehen. Auch hier gilt, was in der Offensive gut ist, kann in der Verteidigung als Konter nicht schaden. Ein starker Innenverteidiger ist definitiv der richtige Konter.

Gepaart mit hoher Geschwindigkeit, sodass der Stürmer den verteidigenden Akteur nicht überläuft, ist die Physis ein starkes Mittel. Ein Spieler, der dabei gut ins Konzept passt, ist Eric Bailly. Für 2600 Münzen bringt der Manchester United-Spieler einen Physis-Wert von 83 und eine Geschwindigkeit von 81 mit.

Mit Chemistry Styles zu den Wunsch-Werten

Jeder Spieler hat einen gewissen Chemistry Style. Jeder Style ändert wiederum die Werte des Spielers. Für jede Position gibt es verschiedene Styles, die die Werte in die richtige Bahn lenken. Für einen Verteidiger lohnt es sich, den Chemistry Style Anchor zu verwenden. 

Dieser Style verstärkt die Geschwindigkeit und die Physis der Spieler, aber aufgepasst: Gleichzeitig werden die anderen Werte vernachlässigt und etwas heruntergesetzt. 

Gleiches gilt auch für die offensiveren Spieler. Hier empfiehlt sich Hawk. Dieser Style erhöht Physis, Schuss und Geschwindigkeit.