Die koreanische eSports-Organisation Gen.G hat allen CS:GO-Spielern die Möglichkeit angeboten, sich nach neuen Optionen umzuschauen
Die koreanische eSports-Organisation Gen.G hat allen CS:GO-Spielern die Möglichkeit angeboten, sich nach neuen Teams umzuschauen © Gen.G
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Wie mehrere Quellen berichten, plant die koreanische eSports-Organisation Gen.G. ihr Counter-Strike-Roster zu entlassen. Ist das der Ausstieg aus der Szene?

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Das koreanische eSports-Unternehmen Gen.G plant offenbar den Ausstieg aus der Counter-Strike-Szene. Zumindest liegt dieser Schluss nahe, da das gesamte Line-Up des Teams - Timothy "⁠autimatic⁠" Ta, Kenneth "⁠koosta⁠" Suen und Hansel "⁠BnTeT⁠" Ferdinand sowie deren Coach Chris "⁠Elmapuddy⁠" Tebbi die Erlaubnis erhalten haben, sich nach neuen Optionen umsehen zu dürfen.

Obwohl das Team, das erst im Dezember 2019 gegründet wurde, zunächst einige erfolgreiche Turniere absolvierte, schnitt Gen.G mit der Zeit immer schlechter ab. Hinzu kommt der Verlust zweier Spieler. Sowohl Sam "s0m" Oh als auch Team Captain Damian "daps" Steele haben sich im Laufe der Season dazu entschieden, von CS:GO zu Valorant zu wechseln.

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Zwar rekrutierte Gen.G mit Rasmus "kreaz" Johansson Richard "Xizt" Landström zwei neue Spieler, schaffte es jedoch nicht an den Erfolgen der Anfangsphase anzuknüpfen. Unter anderem flog das Team im Zuge der Flashpoint Season 2 bereits in der Gruppenphase aus dem Turnier.

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In einer offiziellen Stellungnahme spricht die Organisationsleitung davon, wie schwer es die professionelle Counter-Strike-Szene derzeit hat. Entsprechend möchte das Unternehmen den Spielern die Option bieten, sich neue Teams zu suchen. Zwar wurde nicht genannt, ob Gen.G auch im kommenden Jahr über eine CS:GO-Abteilung verfügt, dennoch planen die Koreaner weiterhin die Szene aufmerksam zu beobachten.

Die einzelnen Spieler haben sich bereits öffentlich via Twitter dazu geäußert. Unter anderem hat Timothy Ta bereits angekündigt, für mögliche Angebote offen zu sein.

Das Ende von Counter-Strike in Nordamerika?

Der Schritt von Gen.G kommt nicht überraschend. Obwohl die Organisation aus Korea stammt, trat das CS:GO-Roster in der Nordamerikanischen Region an. Gegenwärtig schrumpft diese von Tag zu Tag - Spieler wechseln in Scharen zu Riot Games' Valorant und zwei der größten Teams - Evil Geniuses und Furia - sind bereits nach Europa gezogen, um hier wettkampfmäßig anzutreten.

Gen.G reiht sich nun in die Liste namhafter Organisationen ein - 100 Thieves, NRG und Team SoloMid - die mehr und mehr den Glauben an Counter-Strike in den USA verloren haben. Wie es mit der Szene weitergeht beziehungsweise welche Konsequenzen diese Entscheidungen mit sich bringen, kann gegenwärtig nur vermutet werden.