Kein Counter-Strike mehr für 100 Thieves.
Kein Counter-Strike mehr für 100 Thieves. © 100 Thieves
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Die in Nordamerika beheimatete Organisation steigt aus Counter-Strike: Global Offensive aus. Dies gab der Gründer und CEO Matthew "Nadeshot" Haag auf Twitter bekannt.

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Die Nachricht kam für viele Fans der 100 Thieves Organisation überraschend: Nachdem erst im vergangenen Jahr das erfolgreiche australische Roster der Renegades aufgekauft wurde und große Erfolge feiern konnte, endet die Reise unter dem Banner der 100 Thieves nun abrupt. Das Team steht aktuell auf dem 14. Platz der HLTV-Weltrangliste, konte sich aber auch schon in die Top5 vorkämpfen. Nun sind die fünf Spieler erstmal heimatlos, erste Gespräche mit anderen Teams seien wohl schon im Gange. Diese fünf Spieler waren der 100 Thieves Squad:

  • Aaron "AZR" Ward (Australien)
  • Justin "jks" Savage (Australien)
  • Joakim "jkaem" Myrbostad (Norwegen)
  • Jay "Liazz" Tregillgas (Australien)
  • Sean "Gratisfaction" Kaiwai (Australien)

Videobotschaft vom 100 Thieves CEO

Als Grund nennt der CEO "Nadeshot", seines Zeichens ehemaliger Call of Duty Profi, "Ambiguität, Vagheit und Unsicherheit" in der CS:GO-Szene. Hinzu kommt, dass aufgrund der Corona-Krise die meisten großen Turniere in Europa stattfinden, weit von dem Hauptquartier der Organisation in Los Angeles entfernt. Dazu kommt, dass es aufgrund des aktuellen Major-Systems kaum möglich ist, Spielerwechsel vorzunehmen. Die Organisation möchte die Spieler auch nicht in Europa unterbringen, sondern in ihrem Zentrum in Los Angeles beherbergen, um ständige völlige Unterstützung garantieren zu können.

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In der Botschaft heißt es außerdem, man möchte den Spielern nicht im Weg stehen und Ihnen alle Möglichkeiten bieten, ihren Karriereweg zu beschreiten. Es kursieren Gerüchte, dass es bereits Verhandlungen um Star-Spieler jks mit der Organisation Complexity gibt. Der Coach Chet "Chet" Singh hatte erst kürzlich bekannt gegeben, zu Valorant zu wechseln. Dennoch schließt Nadeshot eine Rückkehr der Thieves zu CS:GO nicht aus, doch zuerst müsse eine Lösung für die weltweite COVID-19 Krise gefunden werden.