Die "Counter-Strike Professional Players' Association", kurz CSPPA, vertritt die Interessen der CS:GO-Spieler
Die "Counter-Strike Professional Players' Association", kurz CSPPA, vertritt die Interessen der CS:GO-Spieler © HLTV
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Die "Counter-Strike Professional Players' Association" möchte den vollgepackten Turnierkalender zu entzerren. Der Fokus liegt auf der psychischen Gesundheit der Spieler.

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Von Vincent Talmon-Gros

Die aktuelle Pandemie hält die Welt im Atem und auch Counter-Strike bleibt davon nicht verschont. Von Stadt zu Stadt, von Land zu Land tourte der internationale CS:GO-Zirkus, doch diese Traumwelt wurde in 2020 lahmgelegt.

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Online war somit die Devise und davon mehr als genug. Die "Counter-Strike Professional Players' Association", kurz CSPPA, hat von mehreren Spielern Feedback erhalten, dass die aktuellen Bedingungen ihnen zu schaffen machen.

Fälle wie Alex “ALEX” McMeekin oder der Großteil von Astralis sind Paradebeispiel für die negativen Folgen von Überbelastung im eSport. Erholung zur Minimierung von möglichen Burn-Out Risiken steht im Fokus der CSPPA.

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Änderungen stehen vor der Tür

Die Spielervertretung hat zusammen mit der ESL und DreamHack eine Gruppe gebildet, um die Arbeitsbedingungen der Spieler zu observieren und auf der Grundlage der erhaltenen Rückmeldungen relevante Änderungen am Zeitplan und Format der Turniere vorzunehmen.

In einem ersten Schritt dieser Zusammenarbeit wird es vier grundlegende Anpassungen am Zeitplan und Format der Events geben, die baldigst umgesetzt werden sollen

  • ESL und DreamHack werden die Anzahl der Spiele während der Gruppenphase begrenzen. Große Gruppen mit Round-Robin Format sollen vermieden werden. Gleichzeitig gibt es hier eine Ausnahme, die ESL Pro League. Doch auch bei der EPL wird eine Anpassung vorgenommen. Die Anzahl der Teams pro Gruppe wird von acht auf sechs reduziert. 
  • Die ESL und DreamHack werden die Anfangszeit der Spiele so anpassen, dass kein Spiel nach Mitternacht endet. 
  • Die ESL und DreamHack werden technische Veränderungen vornehmen, sodass Verzögerungen minimiert werden. 
  • Teams, die an Halbfinals und Finals teilnehmen, erhalten mindestens drei Tage Pause, bevor sie ihr Match antreten.

CSPPA-Geschäftsführer Mads Øland zeigt sich äußerst erfreut über die Änderungen

"Die Zusammenarbeit hat sich als sehr gut bewährt, und ich denke, das liegt daran, dass wir das gleiche Ziel verfolgen. Der Zeitplan muss für alle Parteien nachhaltig besser gestaltet werden, da waren wir uns alle einig. ", so CSPPA-Geschäftsführer Mads Øland.

Das erste Mal könnten die Änderungen bei der DreamHack Open Fall Europe in Kraft treten.