Elias "Jamppi" Olkkonen und seine Klage gegen Valve
Elias "Jamppi" Olkkonen und seine Klage gegen Valve © Red Bull
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Die nächste Episode des juristischen Dramas zwischen Jamppi und Valve steht an. Nun verändert der Profi die Ansprüche und adressiert auch die richtige Firma.

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Im März diesen Jahres startete der finnische CS:GO-Profi Elias "Jamppi" Olkkonen eine Klage gegen Valve. Ein VAC-Bann aufgrund eines sehr lange zurückliegenden Vergehens war der Hintergrund. Aufgrund dieses Banns ist es ihm bis heute untersagt an von Valve gesponserten Turnieren teilzunehmen.

Das falsche Valve

Im Zuge dessen wurde dann im Juni klar - Jamppi hatte das falsche Valve verklagt. Ziel der juristischen Ansprüche war natürlich die Valve Corporation, angepeilt wurde allerdings die in Deutschland ansässige Valve GmbH.

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Mittlerweile ist der Spieler bei ENCE unter Vertrag, die ihm auch bei der Klage behilflich sind. Es liegt auch im Interesse der Organisation auf alle Spieler bei allen Turnieren zurückgreifen zu können.

Im Rahmen der Klage ging es ursprünglich um die Aufhebung des VAC-Banns seines alten Accounts und der Sperre von Valve-Turnieren. Letzteres lassen ENCE und Olkkonen jetzt fallen. Stattdessen soll es neben der Entschädigungszahlung in Höhe von 228.000 Euro nun eine weitere Strafsumme geben. Kostenpunkt für Valve wären 100.000 Euro.

Nun liegt der Ball wieder beim Publisher, der auf die Anschuldigungen und Forderungen reagieren muss. Die offizielle Deadline ist der 15. Juli. Ein Ende der Posse ist deswegen auch erstmal nicht in Sicht.