Der neue Anticheat soll es Cheatern deutlicher schwerer machen als bisher.
Der neue Anticheat soll es Cheatern deutlicher schwerer machen als bisher. © Valve
Lesedauer: 2 Minuten

Counter-Strike: Global Offensive Spieler sollen in Zukunft besser vor Cheatern geschützt werden. Die Betaphase für das neue Anti-Cheat-System hat begonnen.

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Seit Dezember 2018 gehört CS:GO zu den Free-to-play Games. Doch mit dem kostenfreien Model nahm auch die Zahl der Cheater zu. Früher wurden Cheater alleine schon wegen des Preises für das Spiel abgeschreckt. Nun können Sie einfach einen neuen Account erstellen, sollten sie des cheatens überführt werden.

Natürlich ist sich Entwickler Valve dieses Problemes bewusst. Neben Valve-Anticheat (VAC) gibt es weiter Vorkehrungen gegen die unbeliebten Betrüger. Mit Systemen wie dem Prime-Status für Accounts und dem Trust Factor wollen Sie legitimen Spielern helfen und diejenigen mit verbotener Software abschrecken. 

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Obendrein gibt es die "Overwatch"-Funktion. Hier können Spieler anonymisierte Demos von gemeldeten Accounts anschauen und am Ende entscheiden, ob es sich um einen legitimen Spieler handelt oder doch etwas faul ist. Treffen ausreichend Nutzer die selbe Entscheidung hagelt es einen Overwatch-Ban. Doch trotz all dieser Vorkehrungen treffen die Nutzter im Matchmaking immer wieder auf offensichtliche Betrüger die mithilfe von Wall-Hacks durch Wände sehen können oder dank Aim-Assist-Cheats genauer und schneller zielen können als menschenmöglich. 

Neuer optionaler Beta-Client

Valve arbeitet mit Hochdruck an immer neuen Möglichkeiten die Cheater-Plage einzudämmen. Jetzt können CS:GO-Spieler einen optionalen Beta-Client herunterladen der es Spieler, die mit unlauteren MItteln arbeiten wollen, in Zukunft noch schwerer machen soll.

Das neue Anti-Cheat-System schränkt die Interaktionsmöglichkeiten anderer Programme und Dateien mit dem Spiel signifikant ein. Beim Start des Spieles werden alle Dateien überprüft. Sollte eine inkompatible Datei gefunden werden bedeutet das aber noch keinen Ban. Der Spieler bekommt das betroffene File angezeigt und kann reagieren. Solange die Datei aktiv ist wird der Zugang zu den offiziellen Valve-Servern verweigert.

Größere Hürden für Drittanbieter

Es gibt schließlich nach wie vor auch erlaubte externe Programme, die mit CS:GO interagieren. Drittanbieter, die diese anbieten wollen, müssen zukünftig einige Voraussetzungen erfüllen: Alle Dateien, die mit dem Spiel interagieren, müssen mit einer digitalen Authenticode-Signatur versehen werden. Wenn die Dateien in den ordnungsmäßigen Spiel-Prozess eingreifen werden sie aber dennoch blockiert.

Ob dieses neue System die Zahl der Cheater merkbar verringert, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. 

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So nehmt ihr an der Beta teil

Ihr wollt die Anti-Cheat-Beta testen? SPORT1 zeigt euch wie!

  1. Öffnet den Steam-Client und geht in eure Spiele-Bibliothek
  2. Sucht Counter-Strike: Global Offensive und rechtsklickt auf "Eigenschaften"
  3. Klickt auf den "BETAS" Reiter
  4. Wählt die Beta "1.37.6.0-rc1" oder aktueller
  5. Steam läd nun die Dateien herunter und ihr könnt an der Beta teilnehmen.