CS-Caster Launders soll die Streamerin passionite vergewaltigt haben
CS-Caster Launders soll die Streamerin passionite vergewaltigt haben © Melanie "passionite" / HLTV
Lesedauer: 2 Minuten

Seit Anfang der Woche Missbrauchs-Vorwürfe gegen CS:GO-Caster HenryG laut wurden, sind eine ganze Reihe von Frauen mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit getreten.

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Im Moment entwickelt sich die lustige, bunte und auf Gaming fixierte eSports-Welt immer mehr in eine düstere Realität aus Belästigungen, Missbrauch und sogar Vergewaltigungen. Besonders im Fokus scheint die Counter-Strike-Szene zu sein.

Keine dieser Geschichten darf pauschal als unwahr abgestempelt werden, dafür ist das Thema zu ernst und das Leiden vieler Frauen und Menschen auf der Welt zu real. Darum weiß auch Melanie "passionite" Piisner, die als Streamerin auf Twitch ihr Geld verdient. 

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"Ich denke nicht, dass ich jemandem Beweise schuldig bin. Diese Situation wird immer sein: 'er sagt, sie sagt', sofern es kein Videomaterial gibt."

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Sie bezieht sich in ihrem konkreten Fall auf Counter-Strike-Caster Mohan "launders" Govindasamy. Sie beschreibt, dass beide bereits einvernehmlichen Geschlechtsverkehr gehabt hätten, sie sich an diesem einen Tag aber nicht gut gefühlt habe. Als er begonnen habe, sie anzufassen, habe sie ihm klar und deutlich gesagt, dass sie keinen Sex wolle.

"Ist mir egal, ich will es jetzt", sei seine Antwort gewesen.

Er habe sie festgehalten und ihr Flehen und ihre Tränen ignoriert, sie habe versucht, was ihr passierte auszublenden. Als sie ihn danach zur Rede gestellt habe, habe er lediglich vorgeschlagen, das nächste Mal ein Sicherheits-Codewort auszumachen.

Zu dem Zeitpunkt der angeblichen Vergewaltigung war Melanie 18 Jahre alt, Govindasamy 26. Die erste Kontaktaufnahme zuvor ging von ihm aus.

Gestern noch teilte "launders" einen Tweet von Smash-Profi Hugo "HugS" Gonzalez und sprach sich für respektvollen Umgang mit Frauen aus.

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In ihrem Twitlonger untermauert Melanie, wie sehr dieser von ihr geschilderte Vorfall ihr Leben und ihre Beziehungen beeinflusst habe, aber auch, dass ihr aktueller Partner ihr bei der Aufarbeitung sehr geholfen habe.

Ein öffentliches Statement zu den Anschuldigungen seitens "launders" gibt es bislang nicht.