In Brasilien wurde die CS:GO-Spielerin Shay "shAay" Victorio zu insgesamt 116 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Richterspruch ist noch nicht rechtskräftig
In Brasilien wurde die CS:GO-Spielerin Shay "shAay" Victorio zu insgesamt 116 Jahren Gefängnis verurteilt. Der Richterspruch ist noch nicht rechtskräftig © Shay Victorio/Instagram
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In Brasilien wurde die CS:GO-Spielerin Shay "shAay" Victorio zu insgesamt 116 Jahren Gefängnis verurteilt. Victorio sieht ihren Ex-Mann als Schuldigen.

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Es ist das Hammerurteil im eSports: 116 Jahre hinter Gittern!

Mit dieser Strafe sieht sich gegenwärtig die Counter-Strike-Spielerin Shay "shAay" Victorio konfrontiert. Sie soll angeblich Teil eines Unternehmens gewesen sein, das in dem Zeitraum von 2013 bis 2017 mehr als einhundert Kunden um ihr Geld geprellt hat – es wurden weder Waren ausgeliefert noch Rückerstattungen angeboten.

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Nun hat ein brasilianisches Gericht den ehemaligen Counter-Strike-Pro zu einer Haftstrafe von mehr als 116 Jahren verurteilt. Da in Brasilien jedoch die maximale Haftstrafe auf 30 Jahre begrenzt ist, droht der Spielerin "nur" ein Viertel der ausgesprochenen Strafe.

Über zehn Jahre Profi

shAay selbst äußerte sich bereits via Instagram zu den Vorwürfen und nennt ihren Ex-Mann als treibende Kraft hinter dem Betrug. Dieser sei hierfür zu hundertprozentig verantwortlich und hatte nach der Trennung die volle Verantwortung übernommen.

Darüber hinaus arbeite sie an ihrer Eigenmarke, streame sie beinah täglich live im Internet und verfügt über eine eingetragene Adresse. Das Ganze würde überhaupt nicht zu ihr passen, so Victorio.

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Der Anwalt von shaAy habe gegen das Urteil bereits Berufung eingelegt, weil dieses aus Sicht der Beteiligten als "unmenschlich" angesehen werde.

Shay "shAay" Victorio war mehr als ein Jahrzehnt als professionelle Counter-Strike-Spielerin aktiv und beendete erst im vergangenen Jahr ihre eSports-Karriere. In dieser Zeit arbeitete sie mit bekannten eSports-Brands & -Organisationen wie mibr, ProGaming, paiN, Santos Dexerity und Bookamp zusammen.