© ESL - Carlton Beener
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Der letzte Tag der regulären Saison in der ESL Pro League hielt eine dicke Überraschung parat. Natus Vincere verpasste die Qualifikation für die Finals.

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Vom 11. bis zum 15. Mai werden acht Teams bei den ESL Pro League Season 3 Finals in London um ein Gesamtpreisgeld von 512.000 US-Dollar spielen. mousesports entschied dabei über das Schicksal von Natus Vincere, denn aufgrund der Niederlage gegen das deutsche Team hat der Zweitplatzierte der DreamHack Malmö am Ende nur den fünften Platz belegt und damit die Teilnahme an den Finals verpasst.

Kopf-an-Kopf-Rennen um die Play-Offs

Für mousesports ging es am letzten Tag in den beiden Partien gegen Natus Vincere lediglich noch darum, das eigene Preisgeld ein wenig zu erhöhen. 

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© DreamHack - Adela Sznajder

Der Gegner hingegen kämpfte gegen Astralis, Fnatic und G2 Esports um die Plätze zwei bis vier. Die Ninjas in Pyjamas hatten ihr Ticket für London als Tabellenführer bereits vorzeitig gelöst.

Zunächst lief für Natus Vincere vieles nach Plan, denn auf Dust 2 konnte das osteuropäische Top-Team mousesports mit 16:10 schlagen. Gleichzeitig triumphierte G2 Esports mit 16:13 über NiP, während Fnatic den Dänen von Astralis deutlich unterlag.

mousesports wird zum Zünglein an der Waage

Dadurch war Astralis sicher in den Play-Offs, während die restlichen drei Kandidaten punktgleich in das letzte Match gingen. Natus Vincere verlor seine Partie gegen mousesports mit 10:16 auf Cache.

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Mit dem gleichen Ergebnis unterlag auch G2 Esports den Schweden von NiP. Fnatic rettete sich gegen Astralis in die Overtime und gewann diese schließlich mit 22:19. Dadurch sicherte sich Fnatic den dritten Platz.

Natus Vincere und G2 Esports rangierten somit punktgleich auf dem vierten Platz. Im direkten Vergleich sicherten sich beide Teams jeweils ein Match, sodass es darauf ankam, wer insgesamt mehr Runden in der regulären Saison gewinnen konnte. Genau dies wurde Natus Vincere am Ende zum Verhängnis, denn das französisch-belgische Lineup hatte in dieser Hinsicht leicht die Nase vorne.

flamie sieht die Schuld bei der ESL

Mit Abschluss der regulären Saison startete gleichzeitig eine Diskussion, denn flamie von Natus Vincere ließ seinem Frust über die verpasste Qualifikation für London auf Twitter freien Lauf. Der Russe sieht die ESL-Administratoren als Hauptschuldige.

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Hintergrund der Aussage war, dass jedes Team zwei der sieben Maps vor einer Doppel-Partie aus dem Map-Pool ausschließen kann. Von den verbleibenden drei Maps werden zwei per Zufall gewählt, die im Hin- und Rückspiel als Schauplatz des Matches dienen.

Natus Vincere hatte es allerdings versäumt, die eigenen Vetos für die Matches gegen mousesports rechtzeitig der ESL zu nennen, sodass mit Dust 2 und Cache die beiden besten Maps des deutschen Teams verfügbar waren und die Wahl am Ende auch auf diese fiel.

Eine finale Erinnerung der ESL soll zu der Zeit, als Natus Vincere bei der DreamHack in Malmö war, an die Verantwortlichen der Organisation verschickt worden sein. Diese blieb allerdings unbeantwortet von Seiten Na’Vis, sodass die Vetos verfielen.

gob b verpasst Qualifikation knapp

Die Ninjas in Pyjamas, Astralis, Titelverteidiger Fnatic und G2 Esports werden aus der europäischen ESL Pro League in den Play-Offs antreten. Luminosity Gaming, Cloud9, OpTic Gaming sowie Team Liquid – ohne s1mple – aus der amerikanischen Division komplettieren das Teilnehmerfeld in London.

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gob b und LEGIJA verpassten den vierten Platz nur knapp. Auch hier entschied aufgrund von Punktegleichheit und einem 1:1 im direkten Vergleich die Gesamtzahl an gewonnenen Runden darüber, welches Team den vierten und welches den fünften Platz belegen würde. In dieser Hinsicht setzte sich Team Liquid gegen NRG eSports durch.