Im Dezember wird Call of Duty: Black Ops Cold War die Anbindung zu Warzone erhalten © Activision Blizzard
Lesedauer: 3 Minuten

Der beliebte Battle Royale-Modus Warzone zieht um: Ab Dezember erfolgt der Zugang über Black Ops Cold War – jedoch mit der Engine aus Modern Warfare.

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Von Marc Maier

Mit dem Release von Black Ops Cold War am 13. November läutet Entwickler Treyarch das nächste Kapitel des Shooter-Titanen ein. Es verschlägt die Spieler wieder in die Vergangenheit – in den Kalten Krieg. Die Singleplayer-Kampagne und auch der Multiplayer dürften sich nicht nur aufgrund des Settings deutlich vom Vorgänger abheben, Treyarch wird ebenso die Engine, die bereits bei Black Ops 3 im Einsatz war, in überarbeiteter Form verwenden.

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Die Engine für Warzone bleibt allerdings die gleiche, die auch schon zu Zeiten von Modern Warfare von Entwickler Infinity Ward benutzt wurde. Wem also das etwas taktischere Movement aus MW gefällt, der kann beruhigt sein; die sehr schnelle und dynamische Bewegungen ermöglichende Engine aus Black Ops Cold War bleibt exklusiv für den Singleplayer und Multiplayer des neuen Spiels und wird sich nicht auf Warzone auswirken.

Perks aus beiden Spielen nutzbar – allerdings nicht vermischt

Die Spieler von Call of Duty: Black Ops Cold War werden ab dem 13. November knapp einen Monat Zeit haben, um Perks und Waffen freizuschalten, bevor Warzone mit dem Update am 10. Dezember umzieht. Spieler, die bereits Freischaltungen aus Modern Warfare mitnehmen möchten, können dies tun: jedoch können weder die Perks noch die Waffen aus dem jeweils anderen Spiel miteinander kombiniert werden.

Die Fortschritte aus der Black Ops Cold War-Beta Ende Oktober werden ebenfalls übernommen.

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Synchroner Fortschritt in allen drei Spielen

Spieler können erstmals in der Geschichte von Call of Duty Erfahrungspunkte in allen drei Spielen - Modern Warfare, Warzone und Black Ops Cold War - sammeln, um einheitlich in jedem der Spiele im Rang aufzusteigen. Laut Publisher Activision werden die Fortschritte ab Dezember mit dem Release von Season 1 synchronisiert. Das Unternehmen klärt auf seiner Website über alle anderen Neuerungen und zukünftigen Änderungen Warzone betreffend in seinem Developer Blog auf.

Engines unterscheiden sich teils stark

Wer Modern Warfare, aus welchen Gründen auch immer, nicht gespielt hat, der könnte diesen Umstand beim Spielen von Warzone in diesem Jahr deutlich zu spüren bekommen.

So ist es in Black Ops Cold War nicht möglich, die Waffe taktisch zu montieren und so den Rückstoß zu verringern. Ebenso ist das Gunplay in Black Ops viel nachsichtiger als es in Modern Warfare der Fall ist; es gibt keinen sogenannten "Hit Punch", also das Verziehen der Waffe, wenn der Spieler getroffen wird. Die Bewegungsabläufe unterscheiden sich ebenso stark voneinander.

Während man in Modern Warfare taktische Sprints einsetzen muss, lebt Black Ops von einer Dynamik, die Kritiker schon beinahe als unfair erachten. So empfanden einige Beta-Tester die Slides über den Boden als wesentlich zu schnell. Daher bleibt abzuwarten, ob die Warzone-Entwickler Infinity Ward versuchen werden, nach dem Umzug von Warzone zu Black Ops diese Vorteile auszugleichen.