Aufgrund der aktuellen Geschehnisse in den USA verschiebt Sony die Enthüllung der PS5
Aufgrund der aktuellen Geschehnisse in den USA verschiebt Sony die Enthüllung der PS5 © Sony / SPORT1
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Mitten in die Corona-Pandemie stoßen in den vereinigten Staaten neue Probleme vor, die einige Publisher nun dazu bringen, ihre Releases und Enthüllungen zu verschieben.

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Heute, am 2. Juni, steht der Release von Valorant an, morgen sollte die 4. Season in Call of Duty Modern Warfare und Warzone beginnen und am Donnerstag plante Sony das große Enthüllungsevent für die Playstation 5.

Kein Platz für Rassismus

Nach dem Mord an George Floyd gehen die Menschen in den USA auf die Straße und protestieren gegen Rassismus und Polizeigewalt. Im Zuge dieser Demonstrationen geschehen weitere Gewaltakte auf beiden Seiten. Plündereien, literweise Pfefferspray und Willkür gegen Unschuldige. Aufgrund dieser Lage hat sich Sony dazu entschieden, die Enthüllung der PS5 bis auf Weiteres zu verschieben.

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Der Elektronik-Riese und Spielekonsolenhersteller stellt sich in den sozialen Medien offen gegen Rassismus und ist der Ansicht, dass es jetzt "wichtigere Stimmen gebe, die gehört werden müssen."

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Auch auf Verdansk wird es vorerst kein Update geben. Activision gab bekannt, den Start der vierten Warzone/Modern Warfare-Season und der Call of Duty: Mobile Season 7 auszusetzen. 

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An den Inhalten der neuen Saison wird sich dadurch wohl nichts ändern. Diese könnt ihr hier noch einmal nachlesen.

Riot engagiert sich anders

Riot Games hält an dem heutigen Termin für den First-Person-Shooter Valorant zwar fest, aber engagiert sich daneben mit Spenden. Pro Riot-Mitarbeiter legt die vielleicht größte eSports-Firma der Welt rund 1.000 US-Dollar oben drauf. Die Ziele des Riot Games Social Impact Fund umfassen:

  • Eine nationale Strafverfolgungs- und Rechtssprechungsreform
  • Langfristige Lösungen für Systemänderungen gegen rassistische Akte
  • Kommunen mit einem Fokus auf von Dunkelhäutigen geführten Unternehmen
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Die Sensibilität der für Gaming, Spaß und Zeitvertreib bekannten Firmen in Bezug auf die Rassismus-Debatte in den USA zeigt den Weitblick der Branche. Daraus ergibt sich eine zusammengeschlossen riesige Reichweite, die die Aufmerksamkeit auf das Thema lenkt. Weitere Publisher könnten folgen.