Aus und vorbei: North zieht sich aus dem professionellen eSports zurück
Aus und vorbei: North zieht sich aus dem professionellen eSports zurück © HLTV
Lesedauer: 2 Minuten

Die dänische eSports Organisation gibt per Twitter ihr überraschendes Ende bekannt. Finanzielle Gründe und die Corona-Situation werden als Gründe angegeben.

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Von Fatih Öztürk

Etwas unerwartet kam heute der der Tweet des in FIFA und CS:GO aktiven Teams, in dem dessen Auflösung verkündete. "Heute ist ein trauriger Tag. North Esports gibt es nicht mehr. Danke für alles", heißt es im Post.

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Die skandinavische Organisation wurde vom FC Kopenhagen und Nordisk Film geführt, die gemeinsam in der Pressemitteilung die Gründe für das Ende ihres Engagements angeben. Eingangs wird erklärt, dass die Pandemie die Unterhaltungsindustrie schwer getroffen habe, weswegen sich beide Unternehmen dazu entschlossen, ihre Gelder von North abzuziehen. "Wir sind natürlich traurig darüber, dass wir North schließen müssen", kommentiert Vorsitzender Bo Jeppesen.

Unsichere Zukunft

"Wir haben den Markt nach weiteren Mitinvestoren abgesucht, um das Projekt zu stemmen, doch der richtige Partner fand sich nicht", steht da weiter. Da es laut dem FC Kopenhagen und Nordisk Film hohe, langfristige Investitionen benötigt, um ein Team wie North zu führen, sie jedoch nicht imstande sind, dies zu tun, wird der Blick und die Geldmittel wieder auf die eigenen Kerngeschäfte gelegt.

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Beide Investoren finden eSport interessant, doch das ist ihnen derzeit nicht genug. "Es gibt noch immer Potenzial im eSports, doch das liegt hinter einem weit, weit entfernten Horizont, den Covid-19 nach unserer Bewertung nochmals um Jahre verschoben hat." Beide Sektoren, sowohl der Sport, als auch der eSport wurden laut Jeppesen finanziell hart von der Pandemie getroffen.

Ganz vorbei ist es - zumindest für die FIFA-Sektion - für die Spieler von North nicht. Diese werden ab sofort für den FC Kopenhagen antreten.