Die Förderung von eSportlern soll weiter zunehmen
Die Förderung von eSportlern soll weiter zunehmen © afp photo/afp photo/SID/ROSLAN RAHMAN
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Geschäftsführer Jörg Adami hat gut neun Monate nach Gründung der eSports player foundation ein positives Zwischenfazit gezogen.

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Berlin (SID) - Geschäftsführer Jörg Adami hat gut neun Monate nach Gründung der eSports player foundation ein positives Zwischenfazit gezogen. Wie die Stiftung zur Förderung von eSportlern auf einer Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, betreut sie derzeit 50 Geförderte und wird 2021 voraussichtlich Fördermittel im Wert von 1,3 Millionen Euro an jene weitergeben können. "Das ist gut, aber nichts, mit dem man zufrieden sein kann", sagte Adami, der in den kommenden Jahren weiteres Wachstum anstrebt.

Ende 2021 sollen 200 Athletinnen und Athleten von der eSports player foundation gefördert werden, 2022 dann 400. Die dann angepeilte Fördersumme liege bei ungefähr zehn Millionen Euro, so Adami. "Wir haben uns vorgenommen, dass wir in allen relevanten eSport-Titeln jedem Talent in Deutschland, das das Potenzial hat, Weltniveau zu erreichen, eine Unterstützung zukommen lassen wollen", fügte er hinzu. 

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Im vergangenen Januar hatte sich die Stiftung gegründet und speist sich seitdem vor allem aus der Unterstützung von Partnern. Jene stellen neben finanzieller Hilfe Sach-und Dienstleistungen für die eSportler bereit. Den Bedarf für die Spieler bemaß Adami auf "um die 10.000 bis 15.000 Euro pro Jahr pro Talent".

Aktuell betreut die eSports player foundation Spieler aus den Spieletiteln League of Legends und Counter-Strike. Bald schon soll die Fußball-Simulation FIFA hinzukommen. "FIFA ist ganz klar auf dem Plan und wird der nächste Titel sein", so Adami: "Wir reden sehr intensiv mit dem Deutschen Fußball-Bund, dass wir für den eFootball-Bereich die Nachwuchsförderung übernehmen."