In den vergangenen Tagen fand in Lausanne das 8. Olympische Gipfeltreffen statt. Dabei wurde abermals über die Einbindung von eSports diskutiert.
Das IOC diskutiert über die Einbindung von eSports © ESL / Olympia
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In den vergangenen Tagen fand in Lausanne das 8. Olympische Gipfeltreffen statt. Dabei wurde abermals über die Einbindung von eSports diskutiert.

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Der Olympische Gipfel klärt wichtige Fragen, die für die Zukunft der Olympischen Bewegung von Bedeutung sind. Beim letzten Treffen zählten auch eSports und Gaming zu den diesen Themen. 

Der Vorsitzende der Verbindungsgruppe für Esports und Gaming, UCI-Präsident David Lappartient, verfasste einen Bericht über die Empfehlungen zur Förderung des Olympischen Sports und der Olympischen Werte in eSports und Gaming. 

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Im Hinblick auf Spiele, die Sport simulieren, wie Basketball oder Fußball, sehe der Gipfel ein großes Potenzial für die Zusammenarbeit und die Einbindung. Dank Virtual und Augmented Reality würden die Sportsimulationen, die die traditionelle Sportart nachahmen, immer physischer werden. 

Die Teilnehmer waren sich einig, dass Leitlinien für nachhaltige Beziehungen zwischen den Interessengruppen des Sports und den eSports-Gemeinschaften entwickelt werden sollten. Anhand der Förderung des kontinuierlichen Dialogs zwischen der Olympischen Bewegung und den eSports- und Gaming-Communities könnten strategische Partnerschaften entwickelt werden - einschließlich Plattformen und Events.

Gesunde Balance finden

Das Komitee wünsche sich, dass eSportler anerkannte Sportarten ausüben, um einen gesünderen, die körperliche und geistige Gesundheit fördernden, Lebensstil zu führen. Daraus könnte abgeleitet werden, dass die Spieler ein Gleichgewicht zwischen Gaming und einem aktiveren Lebensstil finden sollen. 

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In früheren Erklärungen des IOC wurden bereits Bedenken über die Gewalt in manchen Spielen geäußert, da diese nicht mit den Werten der Olympischen Spiele vereinbar wären. Dadurch könnte die scheinbare Fokussierung auf Sportspiele erklärt werden.