Zusammen mit dem IOC plant Intel die Austragung eines eSports-Events im Rahmen der Olympischen Spiele 2020 in Tokio
Zusammen mit dem IOC plant Intel die Austragung eines eSports-Events im Rahmen der Olympischen Spiele 2020 in Tokio © Intel
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Obwohl der DOSB noch immer Vorbehalte gegenüber dem eSports hegt, plant das IOC zusammen mit Intel ein eSports-Turnier im Rahmen der Tokyo Games 2020.

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2020 werden in Japan die nächsten Olympischen Sommerspiele ausgetragen. Die besten Athleten der Welt messen sich in den verschiedensten Disziplinen und kämpfen um Bronze-, Silber- und Gold-Medaillen. Im Zuge dessen veranstaltet das IOC zusammen mit Intel ein eSports-Turnier als Rahmenprogramm.

Street Fighter V & Rocket League

Der Intel World Cup bietet gleich zwei Wettbewerbe, die in Zusammenarbeit mit Psyonic/Epic Games (Rocket League) sowie Capcom (Street Fighter V) entstehen.

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Sowohl das Rocket-League- als auch das Street-Fighter-V-Turnier bieten einen Prizepool von jeweils 250.000 US-Dollar. Die Finalpartien finden vom 22. bis 24. Juli  in der "Zepp DiverCity" statt, einem Veranstaltungsort im Herzen Tokios. Die Olympischen Spiele selbst beginnen zwei Tage später, am 26. Juli.

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Teilnahmeberechtigt sind alle Spieler aus jenen Ländern, die ebenfalls im Zuge der Olympischen Spielen antreten. Hierfür wird es in beiden Spielen Online-Qualifikationsrunden geben, mit einem zusätzlichen Offline-Event während der Intel Extreme Masters 2020 in Katowitz. Die erfolgreichen Qualifikanten gelten als Vertreter ihres Landes während der Finalspiele in Tokio.

Bereits im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Pyeongchang 2018 wurde ein eSports-Turnier gemeinsam von IOC und Intel ausgetragen. Damals traten die besten StarCraft-II-Spieler gegeneinander an. Hier konnte sich am Ende die Kanadische Spielerin Sasha "Scarlett" Hostyn erfolgreich durchsetzen.