eSports: History des eSports – Preisgeld
eSports: History des eSports – Preisgeld © pexels.com
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Zu Beginn gewann man ein Zeitschriftenabonnement - jetzt sind es Millionenbeträge. SPORT1 zeigt den Weg der Preispools durch die Geschichte des eSports.

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Im Oktober 1972 wurde das erste bekannte eSports-Turnier ausgetragen. Es handelte sich dabei um Spacewar, ein Deathmatch-Spiel, in dem es darum ging, mit dem eigenen Raumschiff das Gefährt des Gegners zu zerstören.

Der Preis für den Gewinner? Ein bescheidenes Jahres-Abonnement des amerikanischen Rolling-Stone-Magazins.

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Mit dem allgemein gestiegenen Interesse in eSports bewegt sich die Branche allerdings mittlerweile in schon ganz anderen Dimensionen von Preisgeldern.

Spielen für Gewinne der Superlative

Erst im letzten Jahr wurde von Dota 2 ein vollkommen neuer Maßstab der eSports-Preispools gesetzt und sämtliche Rekorde geknackt.

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Während des "The International 2018" - eine vom Spieleentwickler Valve jährlich ausgetragene Turnierreihe - wurde eine stolze Geldsumme von knapp 25 Millionen US-Dollar von der Community zusammengetragen.

Auch gut mit dabei war Fortnite. Hier kündigte der Entwickler Epic Games eine Investition in die Fortnite-Turniere mit 100 Millionen US-Dollar an. Der Preispool der League of Legends 2018 World Championship lag bei circa sechs Millionen US-Dollar.

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Mehr Geld als bei traditionellen Sportarten

Zum Vergleich: Bei dem bekannten Radsport-Etappen-Turnier, der Tour de France, gab es 2018 nur einen Preis in Höhe von 2,2 Millionen US-Dollar. Der Stanley Cup 2018 in der NHL brachte dessen Gewinnern geteilte sieben Millionen US-Dollar ein.

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Bisher  unerreichbar für den eSports sind allerdings noch immer die ganz großen Events, wie beispielsweise die US Open (53 Millionen Dollar in 2018) oder die Fußball-Weltmeisterschaft, dessen Preispool  2018 unglaubliche 448 Millionen US-Dollar fasste.

Die Reise vom Keller ins Stadion

Zwischen dem ersten kleinen eSports-Turnier und den heutigen Ausmaßen liegen nicht nur Jahrzehnte, sondern auch Meilen technologischer Fortschritte und Entwicklungen.

Erst Ende der 1970er Jahre konnten Arcade-Maschinen Highscores speichern und ab 1995 wurde auch der Wettbewerb vermehrt über lokale und Onlinenetzwerke gesucht.

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Seitdem waren die Gewinnausschüttungen im eSport stetig am Wachsen. Ab dem Jahr 2000 begannen auch Sponsoren größere Events unter ihrem Namen auszutragen. Dazu gehörten zum Beispiel Coca-Cola, Pepsi, Razer, Intel und Hanbitsoft.

Auch die nächsten Jahre werden die Preispools tendenziell noch weiter steigen, umso mehr der eSports seinen Platz im Mainstream der Gesellschaft findet.