Sportausschuss des Bundestages debattiert über eSports
Im Bundestag wird das Thema eSports erneut vorgetragen. Diesmal debattiert der Sportausschuss über die Zukunft des gesellschaftlichen Phänomens © picture alliance 7 dpa / Rainer Jensen
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Im Bundestag wird das Thema eSports erneut vorgetragen. Diesmal debattiert der Sportausschuss über die Zukunft des gesellschaftlichen Phänomens.

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Am kommenden Mittwoch wird der Sportausschuss des Bundestages in einer dreistündigen Sitzung über die Entwicklung des eSports in Deutschland debattieren.

Zuvor war das Thema auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen erstmal am 8. November 2018 in den Bundestag eingebracht. In der damaligen Beratung gaben ausnahmslos alle Fraktionen des Bundestages ein Bekenntnis zur E-Sport-Förderung in Deutschland ab. 

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Die Vorlage, die die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit in E-Sport-Vereinen und eine Änderung in der Abgabenordnung in Bezug auf die Gemeinnützigkeit vorsieht, wurde daraufhin an den Sportausschuss weitergegeben.

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Zu den Sachverständigen, die der Ausschuss zur Sitzung am Mittwoch geladen hat, gehören unter anderem Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Marc Zwiebler, Athletenvertreter im DOSB, Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschland und Prof. Dr. Carmen Borggrefe, vom Institut für Sport- und Bewegungswissenschaft der Universität Stuttgart. Ein E-Sportler wird nicht zugegen sein.

Der Fragenkatalog an die Sachverständigen umfasst sieben Punkte, beispielsweise die Begriffsdefinition des Sports, welche Inhalte in Bezug auf eSports förderungswürdig sind und welche nicht oder die Perspektive des eSports in Deutschland, sowie die Möglichkeiten in der Integration in die Kinder- und Jugendarbeit.

Interessierte können nach einer Voranmeldung ebenfalls der Sitzung als Besucher beiwohnen. Alternativ wird die Übertragung auf der Website des Bundestages am Mittwoch ab 14 Uhr live übertragen.

Autor: Alexander Hugo