München - An dem Spiel Fortnite führt gegenwärtig kein Weg vorbei. Vom heimischen Kinderzimmer bis in die Bundesliga, jeder spielt es. SPORT1 erklärt den Hype.

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Auf der Konsole, dem PC und mittlerweile auch auf dem Smartphone - der kostenlose Online-Shooter Fortnite Battle Royal ist in aller Munde.

Der Shooter wird dabei nicht nur von Videospiel-Begeisterten gespielt, selbst Bundesligaprofis wie Julian Brandt oder Kai Havertz zeigten mit ihrem Torjubel bereits ihre Leidenschaft für das Spiel. Beim Sieg gegen den FC Bayern outete sich auch Timo Werner mit seinem Jubel und im Interview als Fortnite-Fan.

Drake, KSC und Bayer 04

Die Popularität von Fortnite macht vor kaum jemandem halt. Profis des Karlsruher SC und von Bayer Leverkusen feiern nach einem Torerfolg mit einer typischen Geste aus dem Spiel, während Leipzig-Profi Timo Werner im Interview davon spricht, wie er und seine Kollegen das Game auf der PlayStation spielen.

Julian Brandt und Kai Havertz mit ihrem Axt-Jubel © Instagram kaihavertz29

Selbst der Rapper Drake zählt zu den Fans und hat mit dem bekannten Twitch-Streamer Ninja einen neuen Streamingrekord für die Plattform von Amazon aufgestellt: Über 625.000 Zuschauer haben gleichzeitig mitverfolgt, wie Ninja mit Rapper Drake in Fortnite um den Sieg kämpfte.

Im College Basketball hat sich das Team der University of Maryland-Baltimore County nach dem überraschenden Sieg gegen das favorisierte Team von Virginia auf das Videospiel berufen. Am Abend vor dem Spiel habe man zusammen Fortnite im Hotelzimmer gespielt, wie das Team in der Kabine verriet.

Normalerweise kosten gute Spiele zwischen 30 und 60 Euro - Fortnite mit dem beliebten "Battle Royale"-Modus ist jedoch ein Free-to-Play-Titel. Das heißt: Zocker können es umsonst für die Konsole, den Computer oder das Handy herunterladen und direkt spielen.

Alleine gegen alle

Das Spiel Fortnite versetzt den Spieler in die Rolle einer Figur, die sich auf einem abgesteckten Gebiet gegen 99 andere Mitspieler zur Wehr setzen muss. Ganz im Stile des bekannten Hollywood-Hits "Die Tribute von Panem" greifen die Spieler dabei auf ein buntes Arsenal an Waffen und diversen Gegenständen zurück. Zusätzlich lassen sich mit wenigen Klicks ganze Häuser, Brücken oder einfache Palisaden errichten. 

Im Gegensatz zum größten Konkurrenten und unter anderem bei Neymar sehr beliebten PUBG (Playerunknowns Battleground), setzt Fortnite auf einen kinderfreundlichen Grafikstil und verzichtet auf jede Art von überflüssiger Gewalt: Es fließt kein Blut und es gibt keine übertriebenen Sterbeanimationen. Hier steht rein der Spielspaß im Vordergrund.