Stefan Schaidnagel muss beim DEB gehen
Stefan Schaidnagel muss beim DEB gehen © Imago
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Beim Deutschen Eishockey-Bund kommt es offenbar zu einer personellen Ablösung. Sportdirektor Stefan Schaidnagel steht vor dem Abschied.

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Sportdirektor Stefan Schaidnagel steht beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) vor dem Aus.

Seine Tätigkeit übernimmt aktuell Frauen-Bundestrainer Christian Künast, der sich schon beim Deutschland Cup im November um die Organisation gekümmert hatte. Der Verband will sich "zeitnah" über die Personalie äußern, hieß es am Donnerstag auf SID-Anfrage.

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Schaidnagel, offiziell als "Sportdirektor mit Generalverantwortung" geführt, war nach SID-Informationen in den vergangenen Monaten immer wieder mit DEB-Präsident Franz Reindl aufgrund unterschiedlicher Auffassungen aneinander geraten. Vor allem seine kritischen Worte an die Deutsche Eishockey Liga (DEL) und die öffentlich geäußerte Forderung nach einer deutlichen Reduzierung der Ausländerstellen waren auf Widerspruch gestoßen.

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Schaidnagel sollte Reindls Nachfolger werden

Eigentlich sollte Schaidnagel als Nachfolger Reindls aufgebaut werden, wenn der Ex-Nationalspieler wie angestrebt das Präsidentenamt beim Weltverband IIHF übernimmt. Schaidnagel hatte mit seinen Konzepten wesentlich zum Aufschwung der Nationalmannschaft und der Intensivierung der Nachwuchsarbeit in den vergangenen Jahren beigetragen.

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Der frühere Nationaltorwart Künast ist vom DEB-Präsidium "bis auf Weiteres als Interims-Sportdirektor und Sportkoordinator für vielschichtige Aufgaben eingesetzt", teilte der Verband mit. "Ich erfahre viel Unterstützung bei meinen aktuellen Aufgaben, insbesondere von Bundestrainer Toni Söderholm und Karl Schwarzenbrunner, unserem Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung", sagte Künast: "Bei allen Anstrengungen machen mir diese Aufgaben großen Spaß." Die Frauen-Nationalmannschaft betreut aktuell U18-Bundestrainerin Franziska Busch.