2027 oder 2028 könnte in Deutschland um den WM-Pokal gespielt werden
2027 oder 2028 könnte in Deutschland um den WM-Pokal gespielt werden © Imago
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Die jüngste Eishockey-WM in Deutschland liegt bereits einige Jahre zurück. Jetzt unternimmt der Verband einen Versuch, wieder eine Weltmeisterschaft zu veranstalten.

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Zehn Jahre nach der WM in Köln will der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) wieder eine Heim-Weltmeisterschaft ausrichten. Auf der virtuellen Mitgliederversammlung am Samstag kündigte Präsident Franz Reindl eine Bewerbung für das Jahr 2027 oder 2028 an.

"Wir haben uns entschlossen, dies auf den Weg zu bringen", sagte Reindl. Vorgespräche mit dem Bundesinnenministerium und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) seien bereits geführt worden.

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Die Turniere bis 2025 sind bereits vergeben. Sollte sich die Schweiz nach der Absage der WM in diesem Jahr wegen der Coronakrise für 2026 bewerben, "wird keiner dagegen kandidieren", meinte Reindl. Eine Bewerbung sei aber kein Selbstläufer, da "neue Märkte wie Großbritannien, Kasachstan oder Norwegen" ebenfalls Interesse bekundeten.

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Finanziell hat der DEB die Coronakrise bislang gut überstanden. "Aus dem ersten Halbjahr sind wir wirklich gut rausgekommen", sagte Reindl, "wir haben große Unterstützung vom Bund, aber auch von unseren Sponsoren, die bei der Stange bleiben, erhalten."

Für das zweite Halbjahr 2020 sowie für das kommende Jahr plant der Verband mit einem Minus, "aber wir haben das Geld, weil wir Rücklagen gebildet haben". 

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Der Gewinn aus der Heim-WM 2017 in Höhe von zwei Millionen Euro ist nach Angaben des Vizepräsidenten Berthold Wipfler noch unangetastet. Das Geschäftsjahr 2019 schloss der DEB mit einem Überschuss von 260.000 Euro ab. Damit glich er das Minus aus dem Jahr zuvor in Höhe von 130.000 Euro mehr als aus.