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Leon Draisaitl wird das DEB-Team bei der Heim-WM unterstützen. Sein NHL-Verein gibt seine Teilnahme bekann, der DEB bestätigt. Die Vorfreude ist groß.

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Gute Nachrichten für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Leon Draisaitl wird nach dem Playoff-Aus mit den Edmonton Oilers zum Team von Marco Sturm stoßen. Das gab sein NHL-Team via twitter bekannt.

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"Wir freuen uns sehr, dass es so schnell geklappt hat. Leon hat nach dem Ausscheiden mit den Oilers sofort signalisiert, unbedingt für Deutschland spielen zu wollete", sagte Bundestrainer Marco Sturm.

Der DEB musste noch Rahmenbedingungen mit Draisaitl und seinem NHL-Verein klären. Da der NHL-Vertrag des Jungstars ausläuft und er noch keine neue Vereinbarung abgeschlossen hat, muss der DEB etwa einen Gehaltsausfall im Falle einer Verletzung versichern.

"Der DEB muss seinen Teil dazu beitragen", hatte Sturm erklärt, der in seinem Kader extra einen Platz für reinen NHL-Spieler freigehalten hatte.

Schnelle Einigung

Die Einigung auf die Verstärkung durch Draisaitl kam nun schneller als erwartet.

Spätestens im letzten Vorrundenspiel am kommenden Dienstag (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) gegen Lettland soll der NHL-Profi auf dem Eis stehen. Frühestens am Samstag gegen Italien (20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) könnte er dabei sein.

Draisaitl hatte mit Edmonton Spiel sieben gegen die Anaheim Ducks mit 1:2 und damit die Serie mit 3:4 verloren. "Ich bin im Moment natürlich noch sehr enttäuscht über das Playoff-Aus", sagte Draisaitl. Trotzdem sei er bereit. „Ich habe die WM immer mit einem Auge verfolgt und freue mich jetzt, das Team in meiner Heimat unterstützen zu können.“  

Grubauer eher kein Thema

NHL-Torhüter Philipp Grubauer wird hingegen wahrscheinlich Thema sein. Der Goalie hätte nach Washingtons Aus und nach der Verletzung von Thomas Greiss eine Option sein und den bisher nicht gemeldeten dritten Keeper Felix Brückmann ersetzen können. Doch Sturm plant tendenziell ohne ihn. (Spielplan und Ergebnisse).

"Thomas Greiss ist leicht angeschlagen. Morgen werden wir sehen, wie er steht und ob er spielen kann", sagte der Bundestrainer: "Wenn er spielen kann, wird Grubauer vermutlich nicht kommen. Das macht auch keinen Sinn."