Wegen Corona: Neuer Spielmodus in der DEL
Wegen Corona: Neuer Spielmodus in der DEL © DEL/DEL/DEL
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Die Coronakrise hat den Modus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durcheinander gewirbelt.

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Die Coronakrise hat den Modus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) durcheinander gewirbelt. Statt einer Doppelrunde mit insgesamt 52 Spieltagen spielen die 14 Klubs in zwei regionalen Gruppen bis zum 19. März je viermal gegeneinander. Das macht 24 Spiele für jeden.

Dann sollen - wenn nicht zu viele Partien wegen Coronafällen verschoben werden müssen - je zwei Spiele gegen die Klubs der anderen Gruppe folgen, also weitere 14. Am 18. April soll die Hauptrunde enden.

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Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit gibt es drei Punkte. Bei Unentschieden folgt eine maximal fünfminütige Verlängerung mit Drei gegen Drei. Wer zuerst ein Tor schießt, hat gewonnen ("sudden death"); fällt kein Tor, entscheidet das Penaltyschießen.

Der Sieger in der Overtime oder im Shootout erhält zwei, der Verlierer einen Zähler. In den Abschlusstabellen der beiden Gruppen zählt zunächst der Punkteschnitt pro absolviertem Spiel, dann die Tordifferenz und schließlich der Schnitt der erzielten Tore. Die ersten Vier aus jeder Gruppe qualifizieren sich für die Play-offs um die 100. deutsche Meisterschaft, die am 20. April beginnen sollen.

Vom Viertelfinale bis zum Finale wird nicht wie üblich nach dem Modus "best of seven" gespielt. Diesmal gibt es pro Serie maximal drei Spiele, zwei Siege sind zum Weiterkommen bzw. zum Titelgewinn notwendig. Bei Unentschieden nach 60 Minuten wird so lange in 20-Minuten-Abschnitten weitergespielt, bis ein Tor fällt ("sudden death"). Dabei wird anders als in der Vorrunde mit Fünf gegen Fünf gespielt.

Die Hauptrundengruppen:

Nord: Eisbären Berlin, Fischtown Pinguins Bremerhaven, Düsseldorfer EG, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Krefeld Pinguine, Grizzlys Wolfsburg.

Süd: Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Adler Mannheim, Red Bull München, Nürnberg Ice Tigers, Schwenninger Wild Wings, Straubing Tigers.