Moritz Müller spielt seit 2004 für die Profi-Mannschaft der Kölner Haie
Moritz Müller spielt seit 2004 für die Profi-Mannschaft der Kölner Haie © Getty Images
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Die DEL-Spieler kritisieren nicht die Forderung auf Gehaltsverzicht allgemein, sondern die Art und Weise, wie diese Forderung von der Liga kommuniziert wird.

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In der Debatte um den Gehaltsverzicht bei Spielern der Deutschen Eishockey Liga (DEL) stört die Profis vor allem die Kommunikation.

"Grundsätzlich bin ich sicher, dass die Spieler wissen, was gerade abgeht, und zu einem Gehaltsverzicht bereit sind", sagte Nationalspieler Moritz Müller in der Fachzeitung Eishockey News: "Die Jungs tun sich nur schwer mit einem Vorstoß, der nicht vom eigenen Klub kommt, und mit einer Unterschrift, die an einen Zeitpunkt geknüpft ist."

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DEL-Klubs reichen Lizenunterlagen ein

Die DEL hat die Einwilligung der Spieler für einen 25-prozentigen Gehaltsverzicht mit der Lizenzierung für die kommende Saison verknüpft. Bei den meisten der 14 DEL-Klubs fehlte aber diese vertragliche Vereinbarung bei der Einreichung der Lizenzunterlagen bis zum vergangenen Sonntag, sie bekamen einen zeitlichen Aufschub.

Verteidiger Müller (Kölner Haie) wünscht sich, dass sich die DEL- und Klubmanager verstärkt mit den Spielern an einen Tisch setzen, "dann können wir gemeinsam versuchen, die beste Lösung zu finden - fernab von zeitlichen Begrenzungen und Drohungen".

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Müller und DEL-Rekordtorschütze Patrick Reimer (Nürnberg Ice Tigers) sind die Köpfe hinter den Bemühungen, eine Spielergewerkschaft zu gründen. "Wir sind das Produkt, die Zuschauer kommen, um uns zu sehen", betonte Reimer: "Und wenn wir bei einigen Themen mitwirken dürften, könnte das sicher zur Verbesserung des Produktes Eishockey beitragen."