Durch die harte Playoff-Serie 2018 entstand endgültig die Rivalität zwischen den Adlern und dem EHC
Durch die harte Playoff-Serie 2018 entstand endgültig die Rivalität zwischen den Adlern und dem EHC © Getty Images
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München - In der SPORT1-Eishockeyshow erklären die Stürmer Matthias Plachta und Frank Mauer, wie der EHC und die Adler zu Rivalen wurden - und wie sie dennoch befreundet sind.

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Auf dem Eis sind sie Gegner - doch ansonsten geht es durchaus freundschaftlich zu zwischen Matthias Plachta von den Adler Mannheim und Frank Mauer (EHC Red Bull München):

In der SPORT1-Eishockeyshow plauderten die DEL-Stürmer nun über vergangene Playoff-Duelle - und wer aus ihrer Sicht die diesjährige Finalserie gewonnen hätte. Wegen des Coronavirus waren kürzlich auch die Playoffs im Eishockey ersatzlos gestrichen worden.

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Zur Neuauflage eines weiteren Duells zwischen Red Bull und den Adlern kam es daher nicht. Die Erinnerungen an alte Kräftemessen sind aber noch präsent. Plachta schnappte sich vergangenes Jahr den Titel - Finalgegner waren die Münchner mit Mauer. Die wiederum hatten 2016, 2017 und 2018 triumphiert. 

Unvergessen dabei vor allem die Halbfinalserie vor zwei Jahren, als Mannheim dem bayerischen Favoriten vor allem mit körperlicher Härte alles abverlangte.

Mauer: Härteste Serie gegen Adler Mannheim

"Das war von der Physis her wahrscheinlich die Härteste Serie, die ich je gespielt habe", erinnert sich Mauer. "Das hat sich so ein bisschen aufgebauscht. Das war der Anfang von dem Ganzen, was jetzt momentan so vorherrscht. Diese Rivalität ist stetig gewachsen."

Eine Rivalität, die mittlerweile jedoch nicht nur von Emotionen, sondern auch von gegenseitigem Respekt geprägt ist.  "Ich denke, München ist immer die Mannschaft, die man schlagen muss", meint der Adler-Stürmer.

Hitzigkeit gehört für den 28-Jährigem dabei schlichtweg dazu. "Da waren auch viele versteckte Sachen dabei, die ein bisschen dreckiger sind. Viele Spieler werden dann einfach wütend - und dann wird eine Serie sehr hart."

Mauer wiederum denkt trotz des damaligen Finaleinzugs seines EHC (4:1) nur ungern an das Halbfinale 2018 zurück: " Am Ende der Serie haben wir gesagt, dass die Nummer Gott sei Dank durch ist."

Für Deutschland gemeinsam

Die Revanche der Adler folgte im Jahr darauf, als die den Münchenern nach drei Titeln in Folge den Pott wegschnappten, in der Finalserie mit 4:1 gewannen.

Im Nationaltrikot allerdings machen die Führungsspieler Plachta und Mauer gemeinsame Sache - was beiden nicht schwerfällt. "Das ist dann mit der Serie vorbei. Wir kennen uns alle sehr gut, die Spieler aus der Nationalmannschaft sind zum Großteil immer die gleichen", so Plachta . "Wir Mannheimer machen mit den Münchnern während einer WM dann auch viel zusammen."

Auch bei Mauer bleibt nach den harten Duellen in der Liga kein böses Blut: "Dass ist es auch, was Eishockey  ausmacht. Es ist hart, es ist schnell, manchmal auch aggressiv. Aber nach dem Spiel ist es vorbei, weil es Teil des Spiels ist und alle das wissen."

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Wer in diesem Jahr die Nase im Giganten-Duell des deutschen Eishockeys vorn gehabt hätte? Darüber wagen weder Plachta noch Mauer eine endgültige Einschätzung. 

Mehr zur EHC-Adler Rivalität, sowie über den Eishockey-Alltag in der Coronakrise und die Gesamtsituation des Profisports mit Matthias Plachta und Frank Mauer finden Sie in "DIE EISHOCKEY SHOW powered by SPORT1" , auch auf Spotify und in "Apple Podcasts".