Die Krefeld Pinguine konnten die Insolvenz abwenden
Die Krefeld Pinguine konnten die Insolvenz abwenden © Imago
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Krefeld - Lange müssen die Krefeld Pinguine um ihre Existenz in der DEL bangen. Jetzt aber können sie dank eines Schweizer Unternehmens wieder optimistisch in die Zukunft blicken.

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Das Schweizer Unternehmen Save's AG ist neuer Hauptgesellschafter bei den Krefeld Pinguinen. Dies gab der Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitag bekannt, nachdem im Notarvertrag noch vereinbarte Details umgesetzt worden waren.

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Die Firma mit Sitz in Lugano hatte in der vergangenen Woche 120 der 150 Gesellschaftsanteile übernommen und das DEL-Gründungsmitglied vor einer drohenden Insolvenz bewahrt. Die Interessen des Unternehmens um Vorstand Stefano Ansaldi werden in Krefeld künftig vom früheren Eishockeyprofi Roger Nicholas vertreten.

Krefeld Pinguine: Ex-Profi Nicholas als Hauptgesellschafter-Vertreter

"Unser Interesse gilt nicht nur dem Profiteam,sondern auch dem Nachwuchs des KEV, der seit Jahrzehnten zu den Talentschmieden im deutschen Eishockey zählt", sagte der 62 Jahre alte US-Amerikaner: "Der Fokus liegt nun erst einmal darauf, die Lizenzunterlagen fristgerecht am 24. Mai bei der DEL einzureichen. Da steht aufgrund der langen Ungewissheit des DEL-Standorts Krefeld noch sehr viel Arbeit an."

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"Die Gespräche und Verhandlungen haben sich in den letzten Wochen aufgrund der Corona-Krise länger hingezogen, als wir uns das erhofft hatten. Umso beachtlicher ist es, dass wir am Mittwoch (letzte Woche, Anm. d. Red.) eine Gesellschafterstruktur beschließen konnten, die den Krefelder DEL-Standort erhalten wird", hatte Pinguine-Geschäftsführer Matthias Roos bereits in der Vorwoche die Rettung des Traditionsklubs bestätigt. 

Wochenlang hatten die Pinguine um ihre Zukunft als DEL-Standort bangen müssen. Interessenvertreter Nicholas absolvierte zwischen 1992 und 2004 selbst 214 Bundesligaspiele für Iserlohn, Köln, Frankfurt und Mannheim.