Trevor Parkes (links) traf zweimal für Red Bull München
Red Bull München gewinnt gegen die Kölner Haie © Getty Images
Lesedauer: 4 Minuten

Die Krise der Kölner Haie geht auch gegen München weiter. Die Adler Mannheim gewinnen einen irren Penalty-Krimi gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven.

Anzeige

Die historische Krise der Kölner Haie in der DEL (LIVE im TV auf SPORT1) findet kein Ende.

Die Rheinländer verloren vor heimischer Kulisse trotz ansprechender Leistung und zwischenzeitlicher Führung mit 1:2 (1:0, 0:1, 0:1) gegen Spitzenreiter Red Bull München und bauten den Vereinsnegativrekord auf 13 Pleiten in Serie aus.

Anzeige

"Nach so einer herben Niederlage gegen Krefeld verdient es Respekt, so zurückzukommen", sagte Haie-Ikone und DEL-Rekordspieler Mirko Lüdemann, der auf der Tribüne mitlitt, bei Magenta Sport: "Gegen Ende wurde es immer schwerer, sich zu befreien, und dann hat es leider nicht gereicht. Es hilft nur Weitermachen und irgendwann dreht sich das Ganze."

München hat nach seinem 31. Saisonsieg bereits neun Spieltage vor dem Ende der regulären Saison die Teilnahme am Play-off-Viertelfinale sicher und baute seinen Vorsprung gegenüber Meister Adler Mannheim an der Tabellenspitze auf sechs Punkte aus. Die Kurpfälzer siegten im Spitzenspiel beim Tabellenvierten Fischtown Pinguins Bremerhaven 4:3 (1:0, 0:2, 2:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen. Borna Rendulic war mit drei verwandelten Penaltys Matchwinner der Adler. (DATENCENTER: Die Tabelle)

Jetzt aktuelle Eishockey-Fanartikel kaufen - hier geht's zum Shop | ANZEIGE

DEL mit Verfahren gegen Plachta

"Nachdem wir das Spiel im Schlussabschnitt gedreht hatten, müssen wir die Führung eigentlich über die Zeit bringen", sagte Adler-Trainer Pavel Gross: "Letzten Endes nehmen wir aber auch die zwei Punkte gerne mit." Gegen den Mannheimer Nationalspieler Matthias Plachta leitete die DEL nach der Partie ein Verfahren wegen grob unsportlichen Verhaltens ein.

Die Straubing Tigers bleiben dem Spitzenduo dank eines nie gefährdeten 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)-Erfolgs gegen Schlusslicht Schwenninger Wild Wings weiter dicht auf den Fersen. Neben dem Eis sorgte zusätzlich Tigers-Kapitän Sandro Schönberger, der sein 500. DEL-Spiel bestritt, mit seiner Vertragsverlängerung bis 2021 für gute Nachrichten.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Rummenigge: Das fehlt Moukoko noch
  • Boulevard
    2
    Boulevard
    Sky sorgt mit Umfrage für Ärger
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    DFL dementiert Liga-Neustart
  • Tennis / Australian Open
    4
    Tennis / Australian Open
    Spielte Zverev mit dem Coronavirus?
  • Fussball / Bundesliga
    5
    Fussball / Bundesliga
    Flick: Der erste Dominostein

Die Augsburger Panther festigten unterdessen im Kampf um die Teilnahme an den Pre-Play-offs den zehnten Rang. Durch ihren 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)-Erfolg gegen die Krefeld Pinguine vergrößerten die Schwaben ihren Vorsprung auf Köln zumindest vorübergehend auf sieben Zähler.

Die Spiele im Stenogramm: 

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Adler Mannheim 3:4 (0:1, 2:0, 1:2, 0:0, 0:1) n.P.
Tore: 0:1 Reul (03:15), 1:1 Feser (32:05), 2:1 Mauermann (38:24), 2:2 Wolf (49:46), 2:3 Hungerecker (55:58), 3:3 Verlic (59:07), 3:4 Rendulic (65:00)(Penalty)
Zuschauer: 4647
Strafminuten: Bremerhaven 8 - Mannheim 10

Augsburger Panther - Krefeld Pinguine 2:1 (1:0, 0:0, 1:1)
Tore: 1:0 Lamb (16:33), 1:1 Bruggisser (50:06), 2:1 Kosmachuk (57:10)
Zuschauer: 5462
Strafminuten: Augsburg 12 - Krefeld 4. 

Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt 6:2 (3:1, 2:1, 1:0)
Tore: 1:0 Lapierre (00:57), 1:1 Foucault (10:36), 2:1 Lapierre (11:57), 3:1 Ortega (16:16), 4:1 McKiernan (23:11), 5:1 Noebels (32:42), 5:2 Findlay (33:08), 6:2 Ortega (58:39)
Zuschauer: 12.508
Strafminuten: Berlin 14 plus Spieldauer-Disziplinar (Dietz) - Ingolstadt 18.

Kölner Haie - Red Bull München 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Tore: 1:0 Müller (03:45), 1:1 Abeltshauser (28:18), 1:2 Jaffray (49:36)
Zuschauer: 11.389
Strafminuten: Köln 8 - München 8 plus Disziplinar (Abeltshauser)

Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers 5:4 (0:1, 1:2, 3:1, 1:0) n.V.
Tore: 0:1 Ramoser (18:48), 1:1 Lautenschlager (25:13), 1:2 Skille (31:17), 1:3 Fischbuch (32:12), 2:3 Orendorz (42:49), 3:3 Grenier (45:27), 4:3 Halmo (49:23), 4:4 Eder (57:19), 5:4 MacQueen (61:59)
Zuschauer: 3880
Strafminuten: Iserlohn Spieldauer-Disziplinar (Rumble) - Nürnberg 8

Straubing Tigers - Schwenninger Wild Wings 5:1 (2:0, 1:0, 2:1)
Tore: 1:0 Mouillierat (14:04), 2:0 Acolatse (14:19), 3:0 Acolatse (27:40), 4:0 Brunnhuber (44:38), 5:0 Schopper (49:21), 5:1 Caron (58:54)
Zuschauer: 4577
Strafminuten: Straubing 4 - Schwenningen 10 plus Disziplinar (Bassen)

Düsseldorfer EG - Grizzlys Wolfsburg 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0) n.P.
Tore: 1:0 Buzas (09:57), 1:1 Festerling (54:02), 2:1 Barta (65:00)(Penalty)
Zuschauer: 8933
Strafminuten: Düsseldorf 2 - Wolfsburg 4