Die Krefeld Pinguine bangen weiter um ihre Zukunft
Die Krefeld Pinguine bangen weiter um ihre Zukunft © Getty Images
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Ob die Krefeld Pinguine die Saison zu Ende spielen können, ist weiter fraglich. Es fehlen weiterhin rund eine Million Euro. Gespräche über neue Investoren laufen.

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Die Zukunft der Krefeld Pinguine in der DEL ist weiter ungewiss. Bei einer Gesellschafterversammlung kam es am Montagabend zu keiner einvernehmlichen Lösung, da die Energy Consulting Europe GmbH der angestrebten Stammkapitalerhöhung nicht zustimmte.

Neuer Gesellschafter soll Interesse haben

Nach Angaben des Klubs ist ein anderer Gesellschafter bereit, die Anteile der Energy Consulting Europe GmbH zu übernehmen. Dazu soll es kurzfristig Gespräche geben, eine Einigung wurde in Aussicht gestellt. Außerdem präsentierte sich bei der Versammlung der Rechtsanwalt eines potenziellen neuen Gesellschafters, nannte den Namen seines Mandanten aber nicht.

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Für Anfang Januar ist eine weitere Gesellschafterversammlung geplant, "auf welcher unter anderem die Einziehung sämtlicher Geschäftsanteile der Energy Consulting Europe GmbH sowie die Bar-Kapitalerhöhung um 750.000 Euro auf der Tagesordnung stehen wird", hieß es in der Mitteilung der Pinguine.

Und weiter: "Sollte es zu einer Übertragung sämtlicher Anteile der Energy Consulting Europe GmbH auf einen der bisherigen Gesellschafter kommen, so würde die Einziehung von der Tagesordnung gestrichen werden."

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Erhöhung des Stammkapitals zwingend notwendig

Mit der Erhöhung des Stammkapitals, Grundlage für den Einstieg eines neuen Investors, könnte der Meister von 2003 die Saison wohl zu Ende spielen. Nach wie vor ist der Streit mit dem russischen Geldgeber Michail Ponomarew, ehemaliger Geschäftsführer der Energy Consulting Europe GmbH, nicht gelöst.

Es geht um unerfüllte Zahlungszusagen Ponomarews in Höhe von einer Million Euro, die dieser bestreitet. Die hieraus entstandene Etatlücke ist über die Saison hinaus bedrohlich.