Die Eisbären Berlin sichern sich in souveräner Manier den zweiten Platz in der DEL. Ein Olympia-Held trifft. Bremerhaven muss in die Pre-Playoffs.

Die Eisbären Berlin haben sich in der Deutschen Eishockey-Liga den zweiten Platz gesichert.

Am letzten Spieltag der DEL setzte sich Berlin vor heimischem Publikum gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 6:1 (2:0, 3:0, 1:1) durch und verteidigte damit den knappen Vorsprung vor den Thomas Sabo Ice Tigers, die gegen die Straubing Tigers 7:4 gewannen.

Die Eisbären legten den Grundstein für den Sieg in der Anfangsphase. Sean Backman nutzte ein Powerplay zu seinem 24. Saisontor (6. Minute). Vier Minuten später legte Frank Hördler gegen die ersatzgeschwächten Pinguins nach.

Hördler hatte mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Silber gewonnen. Es war das zweite Saisontor für den Verteidiger. "Wir haben gut gearbeitet bei ihnen im Drittel und viel aufs Tor geschossen", sagte Hördler bei SPORT1.

Im zweiten Drittel schraubten die Gastgeber das Ergebnis in die Höhe. Andre Rankel (22.), Mark Olver (32.) und wieder Rankel 0,7 Sekunden vor der Drittelpause sorgten für Begeisterung auf den Rängen.

Im Schlussabschnitt machte Rankel (45.) mit einem Tor, das nach Videobeweis gegeben wurde, seinen Hattrick perfekt, ehe Ryland Schwartz für den Ehrentreffer und den Endstand (53. sorgte.