Während Jamie MacQueen ein Tor der Eisbären bejubelt, bleibt den Düsseldorfern nur die Enttäuschung
Während Jamie MacQueen ein Tor der Eisbären bejubelt, bleibt den Düsseldorfern nur die Enttäuschung © Imago

Bitterer Abend für die Düsseldorfer EG. Nach einer deutlichen Niederlage gegen die Eisbären Berlin platzen die Träume von einer Playoff-Teilnahme endgültig.

Titelverteidiger Red Bull München geht zum dritten Mal nacheinander als Hauptrundensieger in die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Am 51. und vorletzten Spieltag siegte der Meister auch ohne seine Olympia-Helden 5:1 (0:1, 2:0, 3:0) bei den Fischtown Pinguins und sicherte sich Platz eins und damit den Heimvorteil in den Playoffs.

Dagegen bleibt der Düsseldorfer EG in der Finalrunde wie im Vorjahr nur die Zuschauerrolle. Die Rheinländer kassierten ein deutliches 2:6 (1:2, 0:4, 1:0) gegen die Eisbären Berlin und haben keine Chance mehr, sich in der Tabelle entscheidend zu verbessern. Dies gilt auch für die Augsburger Panther nach dem 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:1) nach Verlängerung beim Vizemeister Grizzlys Wolfsburg.

Mannheim kurz vor Finalrunde

Besser läuft es für die Adler Mannheim, die dicht vor einem direkten Ticket für die Finalrunde stehen. Nach dem 2:0 (1:0, 0:0, 1:0) gegen die Kölner Haie verbesserte sich das Team von Trainer Bill Stewart auf Platz sechs hinter Wolfsburg.

Die beiden letzten Viertelfinalisten werden in den Pre-Playoffs ermittelt. Dort sind nach aktuellem Stand Bremerhaven, Köln, die Schwenninger Wild Wings und die Iserlohn Roosters dabei. Im direkten Duell zwischen den Wild Wings und Iserlohn behielt Schwenningen mit 5:2 (1:0, 3:2, 1:0) die Oberhand und sicherte sich zumindest Platz zehn.

München geriet in Bremerhaven durch Jordan Owens (4.) zunächst in Rückstand, doch Ryan Button (37.) und Florian Kettemer (39.) mit einem Treffer in Unterzahl drehten die Partie. Im Schlussdrittel sorgten Michael Wolf und Jonathan Matsumoto (beide 49.) sowie Konrad Abeltshauser (59.) für den letztlich deutlichen Sieg. Für Mannheim waren Ex-NHL-Stürmer Devin Setoguchi (14.) und Chad Kolarik (50.) erfolgreich.

Die Partien im Stenogramm:

Fischtown Pinguins Bremerhaven - Red Bull München 1:5 (1:0, 0:2, 0:3)
Tore: 1:0 Owens (03:09), 1:1 Button (36:05), 1:2 Kettemer (38:22), 1:3 Wolf (48:18), 1:4 Matsumoto (48:51), 1:5 Abeltshauser (57:19)
Zuschauer: 4647
Strafminuten: Bremerhaven 14 plus Disziplinar - München 16 plus Disziplinar

Düsseldorfer EG - Eisbären Berlin 2:6 (1:2, 0:4, 1:0)
Tore: 0:1 Aubry (11:18), 1:1 Barta (16:42), 1:2 MacQueen (19:41), 1:3 Oppenheimer (20:47), 1:4 Petersen (24:37), 1:5 Fischbuch (25:26), 1:6 MacQueen (31:52), 2:6 Barta (48:14)
Zuschauer: 13.205
Strafminuten: Düsseldorf 6 - Berlin 4

Adler Mannheim - Kölner Haie 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)
Tore: 1:0 Setoguchi (13:21), 2:0 Kolarik (49:54)
Zuschauer: 13.600
Strafminuten: Mannheim 12 - Köln 14

ERC Ingolstadt - Nürnberg Ice Tigers 6:2 (2:0, 2:0, 2:2)
Tore: 1:0 Greilinger (05:45), 2:0 Koistinen (19:46), 3:0 Stapleton (20:56), 4:0 Braun (32:02), 5:0 Olson (45:39), 5:1 Ehliz (47:19), 5:2 Pföderl (53:17), 6:2 Koistinen (59:05)
Zuschauer: 4815
Strafminuten: Ingolstadt 6 - Nürnberg 10

Iserlohn Roosters - Schwenninger Wild Wings 2:5 (0:1, 2:3, 0:1)
Tore: 0:1 Wörle (03:53), 1:1 Down (22:04), 1:2 Acton (23:16), 1:3 Giliati (23:28), 2:3 Friedrich (24:11), 2:4 Höfflin (34:05), 2:5 Poukkula (48:59)
Zuschauer: 4967
Strafminuten: Iserlohn 13 + Matchstrafe (Down) - Schwenningen 8

Grizzlys Wolfsburg - Augsburger Panther 3:2 n.V. (2:1, 0:0, 0:1, 1:0)
Tore: 1:0 Mulock (05:50), 1:1 Leblanc (06:41), 2:1 Furchner (14:46), 2:2 Holzmann (48:49), 3:2 Aubin (60:22)
Zuschauer: 3333
Strafminuten: Wolfsburg 14 - Augsburg 10

Straubing Tigers - Krefeld Pinguine 3:2 (2:1, 0:1, 1:0)
Tore: 1:0 Bettauer (12:38), 1:1 Grygiel (18:47), 2:1 Bettauer (19:27), 2:2 Gawlik (28:40), 3:2 Zalewski (52:27)
Zuschauer: 4327
Strafminuten: Straubing 8 - Krefeld 8