Die Eisbären Berlin (blau) bleiben nach dem Sieg gegen Wolfsburg Tabellendritter
Die Eisbären Berlin (blau) bleiben nach dem Sieg gegen Wolfsburg Tabellendritter © SPORT1

Am 45. Spieltag der DEL schlagen die Eisbären Berlin die Grizzlys Wolfsburg in einem engen Spiel. Tabellenführer München muss sich Augsburg beugen.

Der Kampf um die Playoff-Plätze in der Deutschen Eishockey Liga (LIVE im TV auf SPORT1) spitzt sich weiter zu.

Einen Rückschlag erlitten die Grizzlys Wolfsburg, die beim 2:3 (0:1, 0:0, 2:2) bei den Eisbären Berlin ihre fünfte Niederlage in Folge kassierten.

Der Vize-Champion verkürzte gegen Berlin in den letzten drei Spielminuten einen 0:3-Rückstand noch auf 2:3 und erzielte wenige Sekunden vor Abpfiff sogar den vermeintlichen Ausgleich.

Die Schiedsrichter erkannten den Treffer nach Studium des Videobeweises aber wegen Torhüterbehinderung wieder ab.

Die viertplatzierten Wolfsburger verlieren mit 67 Zählern immer weiter an Boden und können schon am Mittwoch vom ERC Ingolstadt (65) und den Kölner Haien (64) überholt werden.

An der Spitze können die drittplazierten Eisbären mit 88 Punkten nun nicht mehr aus den Top 6 verdrängt werden, gleiches gilt für die spielfreien Nürnberg Ice Tigers (89) (DATENCENTER: Die Tabelle).

Tabellenführer München patzt

Die Augsburger Panther besiegten Meister und Tabellenführer Red Bull München nach einer grandiosen Schlussphase mit 4:1 (0:0, 0:1, 4:0) und stellten den Anschluss zu Platz zehn wieder her. Dort steht die Düsseldorfer EG nach einem 4:3 (2:1, 1:1, 1:1) gegen Schlusslicht Straubing Tigers.

Die Adler Mannheim (61) können ebenfalls am Mittwoch wieder in die Top 10 vorstoßen und an der DEG (63) vorbeiziehen. Der Tabellenzwölfte Augsburg (60) darf sich auch wieder berechtigte Hoffnungen auf die Playoffs machen.  

An der Spitze können die drittplazierten Eisbären mit 88 Punkten nun nicht mehr aus den Top 6 verdrängt werden, gleiches gilt für die spielfreien Nürnberg Ice Tigers (89). München (94), das den fünften Sieg in Folge aus der Hand gab, hatte schon zuvor sein direktes Ticket für das Viertelfinale gelöst.

München fängt vier Tore in drei Minuten

In Augsburg hatte München die Partie unter Kontrolle, doch dann gelangen dem Vizemeister von 2010 vier Tore binnen 200 Sekunden.

Thomas Jordan Trevelyan (55.), Daniel Schmölz, Matthew White (beide 56.) und wieder Schmölz ins leere Tor (58.) drehten das Spiel, nachdem Nationalspieler Frank Mauer die Gäste in Führung gebracht hatte (28.).

München (94), das den fünften Sieg in Folge aus der Hand gab, hatte schon zuvor sein direktes Ticket für das Viertelfinale gelöst.

Die Spiele im Stenogramm:

Düsseldorfer EG - Straubing Tigers 4:3 (2:1, 1:1, 1:1)
Tore: 1:0 Barta (1:46), 1:1 Williams (7:03), 2:1 Lewandowski (19:09), 2:2 Williams (23:15), 3:2 Strodel (28:29), 3:3 Loibl (47:56), 4:3 Henrion (54:40)
Zuschauer: 4414
Strafminuten: Düsseldorf 10 - Straubing 10

Augsburger Panther - Red Bull München 4:1 (0:0, 0:1, 4:0)
Tore: 0:1 Mauer (27:18), 1:1 Trevelyan (54:07), 2:1 Stieler (55:06), 3:1 White (55:38), 4:1 Schmölz (57:27)
Zuschauer: 4792
Strafminuten: Augsburg 6 - München 12

Iserlohn Roosters - Krefeld Pinguine 2:5 (0:3, 2:1, 0:1)
Tore: 0:1 Davis (1:04), 0:2 Müller (12:53), 0:3 Schymainski (19:45), 1:3 Martinovic (28:50), 2:3 Jaspers (33:50), 2:4 Müller (37:33), 2:5 Davis (59:19)
Zuschauer: 3986
Strafminuten: Iserlohn 10 - Krefeld 6

Eisbären Berlin - Grizzlys Wolfsburg 3:2 (1:0, 0:0, 2:2)
Tore: 1:0 MacQueen (15:12), 2:0 Aubry (52:06), 3:0 Richmond (57:12), 3:1 Dixon (57:24), 3:2 Fauser (58:21)
Zuschauer: 10.417
Strafminuten: Berlin 4 - Wolfsburg 12