Lesedauer: 4 Minuten

Furioses Spiel 5: Die Haie gleichen Sekunden vor Schluss aus, dann nutzt Red Bull München doch noch seinen ersten Matchball. Nürnberg erzwingt gegen Wolfsburg Spiel 6.

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Eine Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war:

Sechs Jahre nach dem Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga (DEL) hat EHC Red Bull München erstmals das Finale erreicht.

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Der Vorrundensieger bezwang im spektakulären fünften Play-off-Halbfinale die Kölner Haie mit 5:4 (3:1, 0:1, 2:2) und feierte in der Best-of-seven-Serie den entscheidenden vierten Sieg. (SERVICE: Der Ticker zum Nachlesen) 

Haie zwischen Himmel und Hölle

Der nahm in der Schlussphase furiose Züge an: Nachdem Dragan Umicevic 34 Sekunden vor Schluss für die Haie ausgeglichen hatte, schoss Frank Mauer nur elf Sekunden später die Münchner ins Finale.

(Die DEL – ab der Saison 2016/2017 LIVE auf SPORT1)

Alle Hoffnungen auf die Verlängerung für die aufopferungsvoll kämpfenden Rheinländer, die nach langem Zwei-Tore-Rückstand die Brechstange herausholten, waren auf einen Schlag erloschen.

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"Es war ein ungeheurer Kraftakt mit dem glücklicheren Ende für uns", resümierte Münchens Matchwinner Mauer nach Abpfiff erleichtert bei Servus.tv. "Wir genießen den Moment."

Die Kölner zeigten sich als faire Verlierer. Kapitän Moritz Müller meinte: "Wir haben noch mal alles reingeworfen. Wenn man die ganze Serie betrachtet, ist München verdient weitergekommen."

Nürnberg erzwingt Spiel 6

Noch unklar ist, auf wen die Münchner in den Finals treffen (Best-of-seven-Serie - Termine am 15. April (ab 19.15 Uhr), 17. April, 19. April, 22. April, 24.April, 26. April und 28. April / alle Spiele bei SPORT1 im LIVETICKER):

Die Grizzlys Wolfsburg vergaben beim 2:3 (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 0:1) nach der zweiten Verlängerung gegen die Nürnberg Ice Tigers ihren zweiten Matchball.

Drei Tage nach dem 4:5 in Nürnberg nach einer 3:0-Führung verspielten die Niedersachsen einen 2:0-Vorsprung.

In der Overtime wurde es dann richtig spannend: Patrick Reimer erzwang für die Ice Tigers in der 86. Minute ein sechstes Spiel am Sonntag (ab 14.30 Uhr im LIVETICKER). Je nach Spielausgang geht es am Montag, 11. April, ab 19.15 Uhr mit einem möglichen Halbfinalspiel 7 weiter.

Schlussphase Dramatik pur 

Für die Münchner war zunächst alles nach Plan gelaufen. Bereits nach acht Minuten führten die Gastgeber durch Tore von Toni Söderholm und Mauer mit 2:0. (SERVICE: Das Spiel im Telegramm)

Doch Nationalspieler Philip Gogulla verkürzte mit seinem neunten Play-off-Tor (10.). Auch Ryan Jones (18.) gelang nach dem dritten Münchner Treffer durch Mads Christensen (12.) erneut der Anschluss.

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Die Haie spielten danach alles oder nichts und drängten auf den Ausgleich. Den Gastgebern boten sich gute Konterchancen, doch Torhüter Gustaf Wesslau hielt die Kölner im Spiel.

Kölns Gogulla: "Es ist sehr bitter" 

Nach dem 4:2 von Dominik Kahun (43.) hatte Andreas Falk (49.) noch einmal für Spannung, ehe die Schlussminute an Dramatik nicht mehr zu überbieten war.

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"Es ist ein super Gefühl - wir sind einfach nur froh, gewonnen zu haben", sagte Michael Wolf bei Servus.tv. Während Kölns Torschütze Gogulla haderte: "Es ist sehr bitter: Du schießt kurz vor Schluss den Ausgleich und kriegst dann ein paar Sekunden später einen Konter."

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Real-Bezwinger unterstützen Wolfsburg 

In Wolfsburg warteten die Champions-League-Helden des VfL mit 4087 Zuschauern lange vergeblich auf ein Tor. (SERVICE: Der Ticker zum Nachlesen) 

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Nach einem Foul von David Printz scheiterte Christoph Höhenleitner mit einem Penalty an Nürnbergs Goalie Tyler Beskorowany (14.). (SERVICE: Das Spiel im Telegramm)

Erst in der 30. Minute jubelten die Grizzlys, als Tyson Mulock einen Schuss von Timothy Hambly ins Tor abfälschte. Die Nürnberger reklamierten, dass der Schläger des Deutsch-Kanadiers dabei zu hoch gewesen sei.

Nach dem Videobeweis erkannten die Schiedsrichter den Treffer aber an. Höhenleitner erhöhte drei Minuten später mit einer Einzelaktion auf 2:0. Derek Joslin (48.) und Brandon Segal (49.) glichen mit einem Doppelschlag in 30 Sekunden aus.

Eine der längsten DEL-Partien

Mit einer Spieldauer von 85:28 Minuten belegte die Partie in der Top-10 der längsten DEL-Spiele Rang neun - "Spitzenreiter" ist die Begegnung zwischen Köln und Mannheim vom 22. März 2008 (Spieldauer: 168:16 Minuten). 

Im Stenogramm:

EHC Red Bull München - Kölner Haie 5:4 (3:1, 0:1, 2:2)
Tore: 1:0 Söderholm (3:13), 2:0 Mauer (8:06), 2:1 Gogulla (9:36), 3:1 Christensen (11:30), 3:2 Jones (22:49), 4:2 Kahun (43:00), 4:3 Falk (48:56), 4:4 Umicevic (59:26), 5:4 Mauer (59:37)
 Schiedsrichter: S. Bauer/Schukies (Nürnberg/Herne)
Zuschauer: 6142
Strafminuten: München 10 - Köln 14
Play-off-Stand: 4:1

Grizzlys Wolfsburg - Thomas Sabo Ice Tigers 2:3 (0:0, 2:0, 0:2, 0:0, 0:1) n.V.
Tore: 1:0 Mulock (29:05), 2:0 Höhenleitner (32:02), 2:1 Joslin (47:48), 2:2 Segal (48:18), 2:3 Reimer (85:28)
Schiedsrichter: Brüggemann/Schimm (Iserlohn/Waldkraiburg)
Zuschauer: 4087
Strafminuten: Wolfsburg 2 - Nürnberg 0
Play-off-Stand: 3:2