DEL - Deutsche Eishockey Liga

Die Deutsche Eishockey Liga – kurz DEL – ist die höchste Spielklasse im deutschen Eishockey. Sie setzt sich aus 14 Mannschaften zusammen, die um den höchsten Titel im deutschen Eishockey spielen. Die Saison dauert im Regelfall von September bis April.

SPORT1 präsentiert die wichtigsten Fakten zur DEL:

Geschichte der DEL

Am 15. September 1994 begründete die DEL eine neue Ära im deutschen Eishockey. Die eigenständige Profiliga löste die wirtschaftlich kollabierende Bundesliga ab. Aus eingetragenen Vereinen wurden Kapitalgesellschaften. Nach Dauerstreit mit dem Verband und Konkursen mehrerer Klubs etablierte sich die Liga sportlich und konsolidierte sich wirtschaftlich. Von den 18 Gründungsmitglieder 1994/95 gehen acht auch in die Jubiläumssaison. Sechs von ihnen gehörten durchgängig der DEL an.

Die DEL im TV

Bis einschließlich 2019/20 zeigt SPORT1 pro Saison weiterhin mindestens 40 DEL-Spiele exklusiv im deutschen Free-TV. Darunter Partien der Hauptrunde sowie der anschließenden 1. Playoff-Runde, der Playoffs sowie der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft.

Neu ist die Bully-Zeit.In der Regel findet das LIVE-Spiel immer sonntags um 17 Uhr statt. Die TV-Partien sind auch online und in der SPORT1-App via LIVESTREAM zu sehen.

Zudem können die Eishockey-Fans alle DEL-Spiele live und in HD bei der Telekom über das TV-Angebot Entertain sowie online, über Mobilfunk, Smart TVs und Streamingdienste sehen.

Der Modus der DEL

Die DEL-Hauptrunde wird in einer Viererrunde ausgetragen. Das heißt, alle 14 Teams spielen viermal gegeneinander.

Die Hauptrunde endet mit dem 52. Spieltag am 3. März 2019.

Der DEL-Spielplan

Die besten zehn Teams der Hauptrunde qualifizieren sich für die Playoffs, wobei die Teams auf den Plätzen sieben bis zehn zunächst in der ersten Playoff-Runde gegeneinander antreten, ehe das Viertelfinale folgt.

Die erste Playoff-Runde wird im Modus Best of three ausgetragen, danach geht es weiter im Modus Best of seven.

Absteigen muss nach wie vor kein Team. Bis 2020/2021 gibt es keinen Auf- und Abstieg in der DEL.

DEL: Rekorde und Statistiken

Den begehrten Meisterpokal stemmten seit der DEL-Einführung zehn  Mannschaften in die Höhe. Rekordmeister sind die Eisbären Berlin mit sieben Titeln. Als erster Meister trugen sich in der Saison 1994/95 die Kölner Haie in die Geschichtsbücher ein. In den vergangenen drei Jahren wurde der EHC Red Bull München Meister.

Der Dauerbrenner und somit Rekordspieler der DEL-Geschichte ist Mirko Lüdemann mit 1197 Spielen. Diese absolvierte er alle im Trikot der Kölner Haie.

Neue Regeln der DEL

Die DEL führt zur neuen Saison zahlreiche Regeländerungen ein. Unter anderem gibt es Neuerungen bei der Ausführung von Penaltys und zum Ablauf des Shootouts, zudem wird der Torraum anders aussehen.

Der Weltverband IIHF hat in den Regeln für 2018/19 das in der nordamerikanischen Profiliga NHL verwendete Torraum-Layout übernommen, diese Maße werden auch in der DEL eingeführt.

Der bislang übliche Halbkreis vor dem Tor wird rechts und links abgeschnitten. Der geschützte Bereich der Goalies ist damit nur noch 2,44 statt 3,60 m breit. Im Gegenzug erstreckt sich der Torraum 3 cm weiter in das Spielfeld.

Nach einem Foul in einer Breakaway-Situation musste bisher der gefoulte Spieler den daraus resultierenden Penalty selbst ausführen. Ab sofort steht es dem Trainer frei, einen beliebigen Feldspieler zu benennen, der zum Eins-gegen-Eins antritt.

Außerdem stellt beim Shootout zur Ermittlung des Siegers ab der neuen Saison immer das Heimteam den ersten Penaltyschützen. Es findet kein Münzwurf mehr statt.