Das russische Eishockey-Talent Timur Faizutdinov starb mit nur 19 Jahren an den Folgen eines Puck-Treffers an den Kopf
Das russische Eishockey-Talent Timur Faizutdinov starb mit nur 19 Jahren an den Folgen eines Puck-Treffers an den Kopf © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

München - Im russischen Eishockey ereignet sich eine Tragödie. Das 19 Jahre alte Talent Timur Faizutdinov stirbt nach einem Kopftreffer durch den Puck.

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Welch ein Drama für das russischen Nachwuchs-Eishockey: (NEWS: Alles zum Eishockey)

Drei Tage nach dem Playoffs-Duell der Junioren von Dynamo St. Petersburg bei Loko Jaroslawl ist Talent Timur Faizutdinov tragisch gestorben.

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Der 19 Jahre alte St. Petersburger war am Freitag während der Partie von einem heranfliegenden Puck am Kopf getroffen und unmittelbar danach zusammengebrochen.

Faizutdinov kollabierte in der Mitte des Spielfeldes, wo ein Mannschaftsarzt dem Youngster auf dem Eis minutenlang erste Hilfe leistete, der Abwehrspieler danach schnellstmöglich in das Krankenhaus nach Jaroslawl transportiert wurde.

Medienberichten zufolge musste Faizutdinov künstlich beatmet werden, sowohl Herz als auch Lunge drohten zu versagen. 

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Drama: Eishockey-Talent stirbt nach Puck-Treffer

Schließlich erlag Dynamos Defensivmann seinen schwersten Kopfverletzungen, nachdem Mediziner drei Tage lang um Faizutdinovs Leben gekämpft hatten - zu gravierend waren ein Bruch des Schläfenbeins, eine Gehirnblutung und eine Schädigung der Halsschlagader.

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Eine zwischenzeitlich in Erwägung gezogene Operation habe weiteren Angaben zufolge nicht durchgeführt werden können, weil für den Eingriff in dem Krankenhaus die Möglichkeiten fehlten, Faizutdinov zudem nicht ein weiteres Mal hätte verlegt werden können.

Dynamo reagierte geschockt auf die Todesnachricht - wie Russland Eishockey-Community überhaupt: Zu Ehren von Faizutdinov wird deshalb in den kommenden Partien eine Schweigeminute abgehalten, an der sich auch die Klubs der Premium-Lifga KHL beteiligen. 

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Kopfverletzungen von Timur Faizutdinov zu gravierend

Vor dem Yubileyny Sports Palace in St. Petersburg kondolierten auch zahlreiche Fans, legten als Zeichen ihrer Trauer Blumen nieder.

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Faizutdinov galt als Spieler mit großen Perspektiven auf eine Profi-Laufbahn, war in St. Petersburg erst zu dieser Saison zum Mannschaftskapitän beordert worden.