Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutsche Eishockey Liga, ist wenig angetan von den Auswirkungen auf den Sport nach der neuerlichen politischen Corona-Maßnahmen
Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutsche Eishockey Liga, ist wenig angetan von den Auswirkungen auf den Sport nach der neuerlichen politischen Corona-Maßnahmen © Imago
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Gernot Tripcke ist verärgert über die Corona-Politik mit Blick auf die DEL. Der Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga sieht ein ganz anderes Problem.

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Gernot Tripcke, Geschäftsführer der Deutschen Eishockey Liga (DEL), hat wenig Verständnis für die neuen Corona-Maßnahmen im Sport und kann keinen Nutzen für die Pandemiebekämpfung erkennen.

"Die illegale Party in einem privaten Keller verhindert man nicht durch das Verbot von Zuschauern bei einem Eishockey-Spiel", sagte er im Gespräch mit dem Sport-Informations-Dienst (SID).

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Für die DEL ändere sich zunächst aber faktisch nicht viel, so Tripcke. "Man musste ja leider mit der Entscheidung rechnen. Trotzdem müssen die Klubs nun Mitte November eine Entscheidung treffen, da wir weiter mit dem Saisonstart in der zweiten Dezemberhälfte planen."

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Die Liga habe "viel Geld und Hirnschmalz in die Hygienekonzepte gesteckt, die der Liga jetzt in gewisser Weise vor die Füße geworfen werden", sagte Tripcke enttäuscht.

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Dies sei "sehr demotivierend". Jetzt wieder komplett auf null zu gehen, "ist ein Schlag für uns und den gesamten Profisport. Ich sehe den direkten Zusammenhang auch nicht. Es gab bei keinem Profispiel einen positiven Fall in einem Stadion", kritisierte Tripcke.

Auch auf den "MagentaSport Cup", an dem acht der 14 DEL-Klubs ab 11. November teilnehmen, haben die Maßnahmen Auswirkungen.

Das Turnier "soll für Aufbruchstimmung sorgen und auch dazu dienen, Konzepte für Zuschauer auszuprobieren. Das ist jetzt ein Stück weit zunichtegemacht worden. Wir kämpfen trotzdem weiter", betonte Tripcke.