Belarus' President Alexander Lukashenko speaks during the gala exhibiton at the ISU European Figure Skating Championships, in Minsk, on January 27, 2019. (Photo by Kirill KUDRYAVTSEV / AFP)        (Photo credit should read KIRILL KUDRYAVTSEV/AFP via Getty Images)
Alexander Lukaschenko redet die Gefahr des Coronavirus weiterhin klein © Getty Images
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Der weißrussische Staatspräsident redet die Gefahr des Coronavirus weiterhin klein. Statt Gegenmaßnahmen zu ergreifen, spielt er lieber Eishockey.

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Das Coronavirus legt die Sportwelt lahm - zumindest weitgehend.

Denn die Verantwortlichen in Weißrussland wollen von der Ausnahmesituation durch Covid-19 nichts wissen. Vor allem Staatspräsident Alexander Lukaschenko zeigt sich unbeeindruckt und unterstrich seine Einstellung demonstrativ, indem er am Samstag in Minsk Eishockey spielte, wie die Staatsagentur Belta meldete.

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"Hier gibt es keinerlei Viren." Er habe nicht bemerkt, dass sie herumfliegen. "Das ist ein Kühlschrank. Sport, besonders Eissport, ist die beste Antiviren-Medizin." Lukaschenko spielte mit seiner Präsidentschaftsmannschaft gegen ein Team aus der Region Grodno.

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Auch der Fußball pausiert in Weißrussland nicht. Die neue Saison in der ersten Liga wurde planmäßig eröffnet. Lukaschenko bezeichnete das Coronavirus als "Psychose".

Für Panik gebe es keinen Grund, "man muss nur arbeiten, besonders jetzt auf dem Dorf", sagte Lukaschenko noch am 16. März und erfreute sich am Anblick von aktuellen Fernsehbildern: "Die Leute arbeiten auf Traktoren, niemand redet über das Virus. Dort wird der Traktor alle heilen. Die Felder heilen alle."

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Die Eishockey Show feiert am Sonntag Premiere im Free-TV auf SPORT1 © Paul Gärtner