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Beim World Matchplay in Blackpool setzen sich Michael van Gerwen und Mensur Suljovic locker durch. James Wade muss dagegen hart um sein Weiterkommen kämpfen.

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Am zweiten Spieltag des World Matchplay in Blackpool ist PDC-Weltmeister Michael van Gerwen mit einem standesgemäßen 10:6-Sieg gegen Steve Beaton (England) in das Turnier gestartet. 

Dabei erlebte der Niederländer gegen den "Bronzed Adonis" einen Start nach Maß. Trotz einer eher schwachen 3-Darts-Quote von unter 90% lag van Gerwen schnell mit 4:0 vorne.

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Beaton fing sich allerdings und konnte zum 2:4 verkürzen. Van Gerwen offenbarte nun die ein oder andere Schwäche, traf die Triple-Felder nicht mehr so gut wie zu Beginn und verpasste die Checkouts. Und so kam Beaton bis auf 4:5 heran.   

Der Weltranglistenerste reagierte, van Gerwen steigerte sich nach dieser Schwächephase wieder und zog auf 7:4 davon. 

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Der Widerstand des "Bronzed Adonis" war noch nicht ganz gebrochen, er kam noch einmal zum 6:8. Doch "MvG" ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen und machte mit zwei Legs in Folge die zweite Runde perfekt.

Lewis gegen Durrant chancenlos

Im letzten Match des Abends zeigte BDO-Weltmeister Glen Durrant im rein englischen Duell Ex-PDC-Champion Adrian Lewis beim 10:4 überraschend deutlich die Grenzen auf. Durrant glänzte mit einem 3-Darts-Schnitt von 101.47 und war nicht zu stoppen.

Lewis konnte im Verlauf der Partie nicht ein einziges Checkout über 100 erzielen. Am Ende setzte sich die Nummer 64 der Welt verdient gegen Lewis durch. 

Wade benötigt Aufholjagd

Zuvor hatte sich James Wade bereits im Auftaktmatch der Abendsession nach einer Aufholjagd das Ticket für die zweite Runde gesichert. Der Engländer besiegte seinen niederländischen Erstrundengegner Jeffrey de Zwaan mit 13:12 nach Sudden Death.

Dafür musste der favorisierte Wade allerdings hart kämpfen. Nach verlorenem ersten Leg drehte de Zwaan mächtig auf. Mit drei Leg-Gewinnen in Folge zog der Außenseiter auf 3:1 davon, erhöhte sogar auf 6:3.

Die Chance auf das möglicherweise vorentscheidende 7:3 vergab der Niederländer, Wade nutzte dies und checkte per Doppel-18 116 Punkte zum Gewinn des zehnten Legs aus.

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Doch de Zwaan war nicht wirklich beeindruckt und stellte im anschließenden Durchgang per Break auf 7:4. Danach kam Wade zwar noch einmal auf 6:7 heran, doch de Zwaan erspielte mit zwei Leg-Gewinnen in Folge nervenstark eine 9:6-Führung.

De Zwaan vergibt mehrere Matchdarts

Im 16. Leg hatte er Matchdart, doch vergab. Wade nutzte den Patzer seines Kontrahenten, um auf 7:9 zu verkürzen. Auch das folgende Leg holte er sich deutlich. Im 18. Leg hätte de Zwaan erneut das Match beenden können, verpasste aber das Bullseye deutlich.

Und so gelang Wade der 9:9-Ausgleich. De Zwaan wirkte nun angeschlagen, Wade erhöhte souverän auf 10:9. Aber wieder konterte de Zwaan, verschenkte aber weitere Matchdarts bei 12:11, als er gleich zwei Mal die Doppel-20 nicht traf. Wade rettete sich in den Sudden Death, wo er sich souverän durchsetzte. 

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Suljovic lässt nichts anbrennen

Im zweiten Spiel des Abends gab sich Mensur Suljovic gegen Jermaine Wattimena aus den Niederlanden keine Blöße. Der Österreicher feierte einen ungefährdeten 10:1 Erfolg und ließ seinem Kontrahenten dabei zu keinem Zeitpunkt auch nur den Hauch einer Chance.

Dabei patzte Wattimena vor allem bei den Checkouts, nur einer von sieben Versuchen (14.29%) landete im Ziel. Zu wenig, um mit Suljovic (55.56%) mithalten zu können.