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Michael van Gerwen verpasst bei der Unibet Premier League die Playoffs. Für diese qualifizieren sich zwei Schotten und ein junger Engländer.

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Die Darts-Sensation ist perfekt!

Michael van Gerwen unterlag am 16. Spieltag der Unibet Darts Premier League sang- und klanglos mit 2:8 gegen Daryl Gurney. Damit steht fest, dass die Playoffs in diesem Jahr ohne den Dominator der vergangenen Jahre stattfinden werden. 

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Seit seinem Debüt bei dem prestigeträchtigen Einladungsturnier 2013 hatte van Gerwen immer mindestens das Finale erreicht. Fünfmal gewann er das Turnier bislang, in den vergangenen vier Jahren sogar in Folge. In diesem Jahr aber erreichte der langjährige Dominator nur selten seine Bestform

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MvG fand zu keiner Phase zu seinem Spiel und gewann so nur zwei Legs. "Das ist einer der bittersten Abende für van Gerwen. Er muss jetzt aufpassen, dass er nicht die Kurve nach unten nimmt", sagte Deutschlands bester Darts-Profi Max Hopp während der Live-Übertragung auf SPORT1. (Tabelle der Unibet Darts Premier League).

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Nach dem Sieg am Vortag gegen Anderson hatte der dreimalige Weltmeister noch gesagt, dass kein Spieler mental so stark sei wie er. Davon war am Abend in Milton Keynes jedoch rein gar nichts zu sehen. 

Van Gerwen mit Katastrohenstart

Van Gerwen wirkte gehemmt, seine Körpersprache entsprach nicht der eines Champions. Dazu erwischte er einen katastophalen Start. 

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Gurney, der bereits seit Tagen keine Chance mehr auf das Top 4 hatte, gelang gleich ein Break. Van Gerwen vergab im dritten Leg insgesamt sechs Chancen, um auf 1:2 zu verkürzen. Gurney nahm das Geschenk dankend an, baute auf 3:0 und dann sogar auf 6:0 aus. 

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Erst dann holte sich MvG sein erstes Leg. Eine Wende führte das aber nicht mehr herbei. Ohne große Gegenwehr ergab sich van Gerwen in sein Schicksal. 

Für ihn ist es die Fortsetzung seiner schwachen Ergebnisse nach der Corona-Pause. Beim World Matchplay im Juli scheiterte er überraschend in der zweiten Runde an Simon Whitlock, seit dem Restart in der Premier League entschied er nur vier von acht Partien für sich.

Nachdem er nach der Niederlage seine Backen aufblies, verließ er mit gesenktem Kopf die Bühne.  

Gut eine Stunde danach meldete er sich bei Twitter zu Wort. "Ich bin absolut am Boden zerstört wegen meiner Leistung heute Abend", schrieb er, schaltete aber auch wieder in den Angriffsmodus: "Nur ich kann die Dinge wieder gerade rücken. Und das werde ich tun."

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Wright überholt Landsmann Anderson

Peter Wright erschien zu seinem letzten Hauptrundenspiel gegen Michael Smith mit einem Lächeln im Gesicht auf der Bühne. Durch van Gerwens Niederlage stand bereits fest, dass er beim großen Finale am 22. Oktober dabei sein wird. 

So entwickelte sich eine lockere Partie zwischen dem Weltmeister und dem "Bully Boy". Sichtlich gelöst zog Wright auf 4:1, wenig später auf 7:2 davon. Smith startet zwar mit drei gewonnenen Legs in Serie noch ein kleines Comeback, zu wenigstens einem Punkt sollte es für den bereits zuvor ausgeschiedenem Smith aber nicht reichen. 

Wright verbesserte sich durch den Sieg auf den zweiten Tabellenplatz. 

Price trotz Gala raus

Gary Anderson war im ersten Spiel des Abends beim 3:8 gegen Gerwyn Price chancenlos. Nach seiner zweiten Niederlage binnen zwei Tagen musste Anderson noch um den Playoff-Einzug bangen, durch van Gerwens Niederlage war er aber dann qualifiziert. 

Price nutzte auch seine starke Leistung, was sich vor allem an seinem starken Drei-Dart-Average von 107,7 Punkten zeigte, nichts mehr.

Mit einem 8:2-Sieg gegen Tabellenführer Glen Durrant machte im letzten Hauptrundenspiel Nathan Aspinall den Playoff-Einzug perfekt - und verdrängte somit Price auf den undankbaren fünften Platz. 

Aspinall erreicht Playoffs

"The Asp" verdiente sich die Playoffs-Teilnahme mit einer überzeugenden Vorstellung. Deren Höhepunkt war ein Maximum-Finish von 170 Punkten zum 5:1. 

Als nach dem gewonnen Leg zum 7:2 nach einem Bulls-Eye-Finish feststand, dass er beim großen Finale in London dabei ist, jubelte der 29 Jahre alte Engländer wie nach einem Sieg. Für seine Jubelgesten entschuldigte er sich sofort mehrmals bei Durrant. 

Wenig später stand er von der Situation überwältigt nach dem Erfolg mit Tränen in den Augen auf der Bühne. 

Am 22. Oktober trifft er auf Wright. Das zweite Duell lautet Durrant gegen Anderson. 

Die Partien (Best of 14 Legs) am 16. Spieltag im Überblick:

Gerwyn Price - Gary Anderson 8:3
Michael van Gerwen - Daryl Gurney 2:8
Peter Wright - Michael Smith 8:5
Nathan Aspinall - Glen Durrant 8:2