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München - Am 15. Spieltag der Darts Premier League zoffen sich Gerwyn Price und Daryl Gurney auf der Bühne. Price erhebt schwere Vorwürfe gegen seine Konkurrenten.

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Es war DER Aufreger des aktuellen Spieltages in der Darts Premier League.

Gerwyn "Iceman" Price und Daryl "Super Chin" Gurney trennten sich mit einem 7:7-Unentschieden am 15. Spieltag in Sheffield. Statt sich nach der Partie fair per Handschlag voneinander zu verabschieden, gerieten die beiden Darts-Stars aneinander.

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Gurney deutete hinter Prices Rücken, der vom Publikum erneut ausgepfiffen wurde, einen Faustschlag an und fluchte. Danach rangelten beide auf der Bühne - vor allem Gurney war außer sich - und lieferten sich auch eine verbale Auseinandersetzung. Erst die Security konnte die beiden Streithähne trennen, bevor sie sich doch noch die Hände schüttelten.

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Price wehrt sich

"Ich weiß nicht, was in seinem Kopf vorging. Vielleicht dachte er, dass er hätte gewinnen müssen. Aber das ist falsch", erklärte Price bei Live Darts seine Sicht der Dinge nach dem Vorfall: "Er beschwerte sich, dass ich während des Spiels rede. Ich versuche mich damit zu motivieren, aber ich mache das nicht während mein Gegner wirft."

Der 34-Jährige ergänzte: "Ich glaube, ich mache vieles richtig, wenn einige Leute versuchen, mich bloßzustellen."

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Der "Iceman" spielt seit dem Finale des Grand Slam of Darts im vergangenen November bis zum 11. Juli auf Bewährung. Dort hatte er gegen Gary Anderson mehrmals provokant gejubelt und wurde vom Publikum dafür ausgepfiffen. Beim damaligen Sieger-Interview verhöhnte Price auch noch seinen Gegner. 

"Ich wusste, dass Gary Anderson unter dem Druck zusammenbricht. Und so ist es auch gekommen", sagte Price. "Pech für ihn. Er jammert immer, dabei soll er sich auf sein eigenes Spiel konzentrieren."

Vorwürfe gegen Konkurrenz

Auf die Frage, ob er nach der erneuten Auseinandersetzung eine Sperre befürchtet, gab sich der Darts-Rüpel gelassen: "Nein, weil ich habe nichts gemacht." Im Gespräch mit dem britischen Sender Radio X erhob Price sogar Vorwürfe in Richtung seiner Konkurrenten: "Ich weiß nicht, ob die anderen Spieler versuchen, mir eine Sperre anzuhängen. Aber das wird nicht funktionieren."

Während Price sich in der Rolle des Opfers sieht, wollte sich Gurney am Abend nicht zu dem Vorfall äußern.

Auch Van Gerwen spricht über Vorfall

Dafür fand der Weltranglisten-Erste Michael van Gerwen deutliche Worte zu dem Vorfall. "Sie sind wie Kinder, oder nicht? Für die beiden zählt jedes Leg im Moment. Solche Vorfälle bestätigen das."

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Aber der Niederländer gestand auch, dass er über den Vorfall lachen musste und sie weiter "angestachelt" habe.

Im Kampf ums Weiterkommen kochen die Emotionen hoch.