Die Darts-Weltmeisterschaft 2019:

Die PDC Darts Weltmeisterschaft 2019 findet vom 13. Dezember 2018 bis 1. Januar 2019 im Alexandra Palace in London statt. Das gesamte Turnier inklusive dem Finale an Neujahr wird LIVE auf SPORT1 übertragen.

Bei der 25. Ausgabe der PDC-WM sicherte sich im vergangenen Jahr Rob Cross den WM-Titel. Der Engländer bezwang im Finale Darts-Legende Phil Taylor bei dessen letzter Weltmeisterschaft.

Insgesamt werden 2,5 Millionen englische Pfund Preisgeld ausgeschüttet. Der Sieger alleine erhält 500.000 Pfund. Für einen 9-Darter wurden zusätzlich 25.000 Pfund ausgelobt. Gelingt das perfekte Spiel mehreren Dartspielern wird der Preis geteilt.

Die Teilnehmer der PDC Darts WM:

Die besten 32 Spieler sind über die "Order of Merit", die Darts-Weltrangliste, direkt für die Hauptrunde der Weltmeisterschaft gesetzt. Dazu zählen natürlich die absoluten Topstars wie der Weltranglistenerste van Gerwen, Weltmeister Rob Cross oder die Schotten Gary Anderson und Peter Wright.

Zusätzlich qualifizieren sich die besten 32 Spieler der "PDC Pro Tour Order of Merit", die nicht bereits über die Order of Merit qualifiziert sind, sich also nicht unter den Top 32 der Darts-Rangliste befinden.

Außerdem gehen 32 Spieler, die sich die Teilnahme über Qualifikationsturniere in aller Welt gesichert haben, im Alexandra Palace an den Start.

Damit umfasst die Darts-WM 2019 erstmals 96, anstatt der bisherigen 72 Teilnehmer. Neu ist zudem, dass erstmals zwei Startplätze für Frauen reserviert sind.

Das gesamte Teilnehmerfeld im Überblick:

Über die PDC Order of Merit (Stichtag 25. November): Michael van Gerwen (Niederlande), Rob Cross (England), Peter Wright (Schottland), Gary Anderson (Schottland), Daryl Gurney (Nordirland), Mensur Suljovic (Österreich), Michael Smith (England), Simon Whitlock (Australien), Ian White (England), Gerwyn Price (Wales), Dave Chisnall (England), Darren Webster (England), Raymond van Barneveld (Niederlande), Adrian Lewis (England), Joe Cullen (England), James Wade (England), Johnny Clayton (Wales), Mervyn King (England), Kim Huybrechts (Belgien), Steve Beaton (England), Jon Henderson (Schottland), Stephen Bunting (England), Jelle Klaasen (Niederlande), Alan Norris (England), Steve West (England), Kyle Anderson (Australien), Jamie Lewis (Wales), James Wilson (England), Benito van de Pas (Niederlande), Jermaine Wattimena (Niederlande), Cristo Reyes (Spanien), Robert Thornton (Schottland)

Über die Pro Tour Order of Merit (Stichtag 25. November): Max Hopp (Deutschland), Danny Noppert (Niederlande), Ricky Evans (England), Jeffrey de Zwaan (Niederlande), Steve Lennon (Irland), Josh Payne (England), Keegan Brown (England), Ryan Joyce (England), Michael Mansell (Nordirland), Gabriel Clemens (Deutschland), Chris Dobey (England), Ron Meulenkamp (Niederlande), Martin Schindler (Deutschland), Brendan Dolan (Nordirland), Jan Dekker (Niederlande), Nathan Aspinall (England), Krzysztof Ratajski (Polen), William O’Connor (Irland), Richard North (England), Michael Barnard (England), Paul Nicholson (Australien), Vincent van der Voort (Niederlande), Simon Stevenson (England), Jeffrey de Graaf (Niederlande), Corey Cadby (Australien), Antonio Alcinas (Spanien), Ryan Searle (England), Alan Tabern (England), Wayne Jones (England), Dimitri van den Bergh (Belgien), Ross Smith (England), Justin Pipe (England)

Qualifikation über verschiedene Turniere: Darius Labanauskas (Litauen, Erster der PDC Nordic Baltic), Darius Larsson (Schweden, Zweiter der PDC Nordic Baltic), Raymond Smith (Australien, Erster der australischen Rangliste), Tahuna Irwin (Neuseeland, Sieger des neuseeländischen Qualifikationsturniers), Rowby-John Rodriguez (Österreich, Sieger südeuropäisches Qualifikationsturnier), Yordi Meeuwisse (Niederlande, Sieger westeuropäisches Qualifikationsturnier), Karel Sedlacek (Tschechien, Sieger osteuropäisches Qualifikationsturnier), Kevin Burness (Nordirland, Sieger Irish Matchplay), Jeff Smith (Kanada, Sieger der USA Championship), Chuck Puleo (USA, bester Amerikaner der Championship Darts Corporation), Jim Long (Kanada, bester Kanadier der Championship Darts Corporation), Seigo Asada (Japan, Sieger des japanischen Qualifikationsturniers), Diogo Portela (Brasilien, Sieger des südamerikanischen Qualifikationsturniers), Lourence Ilagan (Philippinen, Erster der Asian Tour Rangliste), Royden Lam (Hong Kong, Dritter der Asian Tour), Noel Malicdem (Philippinen, Vierter der Asian Tour), Paul Lim (Hong Kong, Fünfter der Asien Tour).

Modus und Regeln der PDC Darts WM:

Standartmäßig wird auch bei der PDC-WM auf das Dartsboard in Höhe von 1,73 Metern (gemessen am Mittelpunkt) geworfen. Die Spieler stehen dabei 2,37 Meter entfernt vor dem sogenannten "Oche". Die großen Felder auf dem Dartsboard geben einfache Punkte. Der äußere, schmale Ring zählt doppelt, der innere dreifach.

Die Spieler zielen daher darauf ab, die Höchstpunktzahl von 180 Punkten mit dreimal der dreifachen 20 zu werfen. Der Kreis in der Mitte des Dartbboards nennt sich Bullseye und zählt 25, beziehungsweise 50 Punkte.

Gespielt wird 501, Single-In, Double-Out. Das heißt von der Punktzahl 501 muss auf 0 herunter gespielt werden. Der letzte Wurf muss ein Doppelfeld sein.

Ein Spiel von 501 herunter auf 0 wird Leg genannt, drei Leg-Gewinne sind ein Satz. Gestartet wird in der Hauptrunde mit dem Modus Best of 5, also drei Gewinnsätze. Dieser Modus wird bis zum Finale auf Best of 13 gesteigert.

Alle Regeln der Darts WM im Überblick

Geschichte und Rekorde der PDC Darts WM:

Rekordweltmeister ist der Engländer Phil Taylor. 14 seiner insgesamt 16 WM-Titel errang "The Power" bei der PDC. Zwischen 1995 und 2002 siegte die Legende sogar achtmal hintereinander.

Die nächst-erfolgreichsten Dartspieler bei den PDC-Weltmeisterschaften kommen erst deutlich später. Das Trio aus van Gerwen, Anderson und Lewis hat jeweils zwei Titel auf dem Konto. Auch Altmeister John Part konnte zwei Titel gewinnen, ist aber seit 2018 nicht mehr dabei.

Genau neunmal wurde bei einer PDC-WM bisher das perfekte Spiel mit nur neun Darts gezeigt. Raymond van Barneveld und Lewis gelang dieses Kunststück schon zweimal. Auch Titelverteidiger van Gerwen spielte sich 2013 in neun Darts von 501 nach unten. Seit dem Halbfinale 2016 wartet die Weltmeisterschaft allerdings auf einen Neun-Darter.

"Ally Pally": Der Alexandra Palace

Im Alexandra Palace in London wurde zum elften Mal die PDC Weltmeisterschaft ausgerichtet. Das Gebäude steht schon seit 1873 im Londoner Stadtbezirk Haringey, brannte aber zwischenzeitlich einmal komplett ab.

Seit 2007 ist die 6000 Zuschauer fassende Halle, auch Ally Pally genannt, Austragungsort des größten Darts-Turniers der Welt.