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München - Der frühere UFC-Star Conor McGregor wird auf Korsika festgenommen. Es geht dabei auch um versuchte sexuelle Belästigung und Erregung öffentlichen Ärgernisses.

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Riesenwirbel um Conor McGregor - und diesmal klingen die Vorwürfe gravierender als alle vorherigen Eklats oder eine simple Kneipen-Schlägerei: 

Der ehemalige UFC-Champion, der im Juni wieder mal seinen Rücktritt erklärt hatte, ist auf Korsika wegen versuchter sexueller Belästigung und Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen worden. Hintergrund ist eine Anzeige vom 10. September - weitere Details der Anklage und zur Anhörung durch die ortsansässige Gendarmerie blieben zunächst unklar.

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Wenige Stunden später wurde McGregor wieder freigelassen. Dies bestätigten die zuständige Staatsanwaltschaft sowie McGregors Anwalt Emmanuelle Ramon der Nachrichtenagentur AFP

Ramon erklärte, sein Mandant sei "vor dem gesetzlichen Ende des Gewahrsams und ohne gerichtliche Überprüfung freigelassen worden". McGregor bestreite demnach "energisch jeden Vorwurf des schlechten Verhaltens".

McGregor befindet sich auf der französischen Insel bereits seit einigen Wochen im Urlaub, befeuerte dabei zuletzt aber auch Gerüchte um ein abermaliges Comeback, nachdem er mehrfach beim Ausdauertraining gesichtet worden war, unter anderem mit nacktem Oberkörper durch die Straßen joggte.   

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Auch mit Fürstin Charlene von Monaco und Prinz Albert II soll McGregor, die mit dem 32 Jahre alten Iren und dessen Freundin Dee Devlin befreundet sind, auf Korsika Zeit verbracht haben. Unlängst war das Quartett auch schon bei der Tour de France gesichtet worden.

McGregor: Freundschaft mit Charlene von Monaco

Im Juli wiederum hatte sich McGregor bei der "Princess Charlene of Monaco Foundation" – eine Stiftung, die unter anderem für mehr Wassersicherheit plädiert - mit der Fürstin auf einem Wasser-Fahrrad versucht.

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Zuvor war der frühere Mixed-Martial-Arts-Star neben sportlichen Erfolgen vor allem durch Skandale und Eskapaden abseits des Käfigs gezeichnet. Besonders eine Massenschlägerei nach dem Titelkampf gegen den Russen Chabib Nurmagomedow im Jahr 2018 hatte für weltweite Schlagzeilen gesorgt. 

Ein Jahr zuvor hatte sich McGregor öffentlichkeitswirksam mit dem früheren Box-Weltmeister Floyd Mayweather Jr. duelliert. Trotz klarer Niederlage im Boxring verdiente "The Notorious" ("Der Verrufene") dabei umgerechnet 63 Millionen Euro.

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Dritter Rücktritt nach Blitz-Knockout 

Im Januar dieses Jahr meldete sich McGregor dann nach längerer Pause im Oktagon zurück, besiegte den US-Amerikaner Donald Cerrone nach nur 40 Sekunden durch technischen Knockout.

Vor drei Monaten erklärte der 32-Jährige seine Karriere zum nunmehr dritten Mal für beendet.

Sollten sich die schweren Vorwürfe nun bestätigen, könnte es unter Umständen definitiv sein.