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München - Dem Ex-Nationalspieler Faustino Asprilla gehört eine Kondomfabrik. Weil wegen der Coronakrise ein Mangel an Verhütungsmitteln herrscht, reagiert er kurios.

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Der ehemalige kolumbianische Nationalspieler Faustino Asprilla hilft mit einer ungewöhnlichen Maßnahme gegen das Coronavirus.

Da das Unternehmen Karex Bhd. aus Malaysia, das für rund 20 Prozent des weltweiten Kondom-Absatzes verantwortlich ist, wegen der Coronakrise schließen musste, gibt es in großen Teilen der Welt einen Mangel an den Verhütungsmitteln.

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Aus diesem Grund verschenkt Asprilla, dessen Firma seit 2014 ebenfalls Kondome herstellt, fast eine Million davon.

Asprilla: Kann nicht alle selbst benutzen

"Die Quarantäne wegen des Coronavirus ist keine gute Sache. Ich habe viele Kondome in meiner Firma und ich will, dass mir die Leute helfen, sie zu benutzen ... weil es sehr schwierig für mich ist, sie alle selbst zu benutzen", schrieb Asprilla augenzwinkernd über seine sozialen Kanäle.

"Ich habe 3,58 Millionen Kondome übrig. Bis wir die Firma wieder öffnen können, werden wir keine weiteren produzieren. Um den Menschen zu helfen, will ich eine Box Kondome gratis dazugeben, wenn jemand eine Dreierbox kauft."

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Zwei WM-Teilnahmen mit Kolumbien

Der 50-Jährige ist besonders in seiner Heimat ein bekannter Star. Während seiner Profikarriere spielte der Ex-Stürmer unter anderem unter Trainer Kevin Keegan für Newcastle United und Parma, außerdem nahm er für Kolumbien an zwei Weltmeisterschaften teil.

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Asprilla war bereits im vergangenen Jahr auf kuriose Art und Weise in den Schlagzeilen: Weil sein wertvoller Stier Lagrimon gekidnappt wurde, rief er zu einer Fahndung auf, der hunderte Menschen folgten.