Bibiana Steinhaus und Howard Webb sind seit 2016 liiert
Bibiana Steinhaus und Howard Webb sind seit 2016 liiert © Imago
Lesedauer: 3 Minuten

München - Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus und der frühere Top-Unparteiische Howard Webb sind seit 2016 offiziell ein Paar. Ein Lehrgang brachte sie zusammen.

Anzeige

Bibiana Steinhaus und der frühere englische Top-Referee Howard Webb: Seit 2016 sind die beiden das offizielle Traumpaar der Schiedsrichter-Welt.

Gegenüber mehreren Medien bestätigte Steinhaus damals, dass sie mit Webb "glücklich liiert" ist.

Anzeige

Ein Jahr darauf äußerte sich Steinhaus im SPORT1-Interview etwas ausführlicher: "Es ist privat ein großer Segen, wir tauschen uns über den Sport aus. Es ist schön, wenn es jemanden zu Hause gibt, der mich unterstützt. Howard ist, das glaube ich sagen zu können, mein größter Fan."

Howard Webb und Bibiana Steinhaus seit 2016 ein Paar

Bei einem Schiedsrichter-Lehrgang sollen sich die beiden kennengelernt haben, laut dem englischen Massenblatt The Sun hat Webb seine Ehefrau Kay und die drei Kinder im Teenager-Alter verlassen, um mit Steinhaus zusammen zu sein.

Auch seinen Wohnort hat Webb nach Hannover verlegt, wo er nun zusammen mit Steinhaus lebt.

Die beiden verbindet nicht nur ihre Schiedsrichter-Laufbahn, sondern auch ihr zweiter Beruf: Steinhaus ist Hauptkommissarion bei der Polizei Niedersachsen und Sachbearbeiterin im Innen- und Sportministerium des Bundeslands. Webb war Sergeant bei der South Yorkshire Police in Sheffield.

Erste Schiedsrichterin der Bundesliga

Steinhaus, geboren am 24. März 1979 in Bad Lauterberg im Harz agiert seit 1999 als DFB-Schiedsrichterin und stieg im Jahr 2005 zur Unparteiischen beim Weltverband FIFA auf. Sie leitete das Finale bei der Frauen-WM 2011 in Deutschland und das Endspiel des olympischen Frauenturniers 2012 in London.

In der Saison 2017/18 stieg sie zur ersten weiblichen Schiedsrichterin in der Bundesliga der Männer auf, vor allem auch deshalb wird ihre Karriere und besondere Vorkomnisse immer wieder mit großem Medienecho begleitet - man denke an die "Tatsch-Attacke" des früheren Bayern-Trainers Pep Guardiola oder den Schnürsenkel-Streich von Franck Ribéry.

Webb pfiff WM-Finale 2010

Auch der acht Jahre ältere Webb (geboren am 14. Juli 1971 in Rotherham) stand in seiner aktiven Zeit, die er 2014 nach 25 Jahren beendete, häufig im Mittelpunkt. Der Brite leitete bei der WM-Endrunde 2010 das Finale zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0 n.V.) in Johannesburg - für seine Leistung wurde er im Anschluss allerdings heftig kritisiert, unter anderem weil er den brutalen Tritt von Nigel de Jong gegen Xabi Alonso nicht mit Rot ahndete.

Webb kam auch bei der EM 2008 und 2012 sowie bei der WM 2014 zum Einsatz. Webb, der vor seiner Laufbahn als Profi-Referee wie Steinhaus als Polizist arbeitete, leitete zudem das Finale der Champions League im Jahr 2010 zwischen Inter Mailand und Bayern München (2:0) in Madrid.